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Heuer bot sich wieder die
Gelegenheit für eine lange WoMo-Tour, was wir uns natürlich nicht
zweimal überlegen mussten. Da wir inzwischen schulpflichtige Kinder haben
und somit auf die großen Ferien angewiesen waren, wählten wir zum ersten
mal Skandinavien als Reiseziel. Genauer gesagt fokussierten wir uns auf
Süd-Norwegen, da ansonsten aufgrund der weiten Strecken die Fahrerei
überhand nehmen würde.
Zunächst waren unzählige Stunden Internet-Recherche und Stöbern in
den diversen Reiseberichten angesagt. Schließlich hatten wir bereits im
Januar eine grobe Route ausgearbeitet, die wir dann auch im großen und
ganzen umgesetzten haben.
Auch die Beladung des WoMos bedurfte diesmal eines erheblichen
planerischen Vorlaufs. Unser Ziel war es dem sehr hohen Preisniveau in
Norwegen zu entkommen und deshalb überlegten wir uns sehr genau wie viel
Lebensmittel wir an Bord nahmen. Darüber hinaus beabsichtigten wir,
soweit wie möglich frei zu stehen und somit die entsprechenden Camping-Platz
Gebühren zu sparen.
Nach einer gemütlichen Anfahrt und einem Badestopp an der
dänischen Westküste, setzten wir mit der Fjordline von Hanstholm nach
Egersund über (unsere erste große Überfahrt!). Küstennah ging es weiter über Bergen zu unserem
nördlichsten Punkt Ålesund. Ab jetzt war bei
Wandern und Natur Genießen Entspannung pur angesagt, was einem die
gigantische und unberührte Gebirgs- und Fjordlandschaft auch nicht
sonderlich schwer machte. Der Rückweg führte uns zunächst im
Landesinneren auf der E6 nach Oslo und schließlich an der schwedischen
Ostseeküste entlang zurück ins schöne Bayernland.
Fazit: eine großartige Reise in einer absoluten Traumlandschaft. Auch
das Wetter spielte im Großen und Ganzen mit. Nur in der dritten Woche
hatten wir einige Regentage am Stück.
Die Stellplatzsuche war durchwegs problemlos. Oft standen wir an
ruhigen Plätzen mitten in einer unberührten und grandiosen
Gebirgslandschaft. Die Ver- und Entsorgung des WoMos gestaltete sich
ebenfalls mühelos. Der "Schulz"
leistete hierzu sehr nützliche Hinweise. Auch unser Plan der
weitestgehend autarken Versorgung ist aufgegangen.
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