Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit und Temperaturen zögerten wir mit einer Südostasienreise, obwohl uns dieses Reiseziel schon irgendwie gereizt hat. Dann kam die COVID Pandemie und wir waren mit Asien noch etwas vorsichtig, bis wir auf einer Karibik-Kreuzfahrt uns im Theater einen Vortrag über die Südostasientour angehört haben. Fasziniert schlugen wir noch auf dem Schiff zu und nutzen die 3% Bordbucherrabatt aus.
Die schwülwarme Hitze war in der Tat enorm, aber wir kamen damit erstaunlich gut zurecht. Einfach etwas langsamer machen und sich zwischendurch in klimatisierten Räumen abkühlen. Mit dem Wetter hatten wir einmal mehr sehr viel Glück. Nur am Abend musste das Pooldeck einige male aufgrund von starken Regenschauern gesperrt werden.
Die Balkonkabine auf Deck 8, das leckere Essen und der zuvorkommende Service und Freundlichkeit der Crew überzeugten einmal mehr. Die Shows im Theater waren gut gemacht und zahlreiche Parties auf dem Pooldeck sorgten für ein unterhaltsames und abwechslungsreiches Abendprogramm.
Fazit: Eine faszinierende Reise, von deren Eindrücken wir noch lange zehren können!
Tipps für Singapur
Wir organisierten unsere Anreise selbst und investierten das gesparte Geld (ca. 800€) in Hotels. So konnten wir uns diese faszinierende Metropole in aller Ruhe anschauen und ohne Jetlag auf das Schiff einchecken. Auch wenn der Preis leicht obszön ist, eine Nacht im Marina Bay Sands Hotel muss einfach sein.
Für den Hin- und Rückflug Fensterplätze auf der linken Seite in Flugrichtung reservieren, dann hat man den besten Blick auf die Stadt. Auf die Flügelposition achten! Wir hatten 51A/B und waren sehr zufrieden.
Die SG arrival card am besten per MyICA Mobile App und nicht über die Web-Seite ausfüllen. Dann sind die Passdaten bei der Wiedereinreise am Ende der Kreuzfahrt bereits hinterlegt. Reist man als Paar, ist es von Vorteil eine Gruppen-Registrierung zu machen. Die TUI-Anleitung ist hilfreich, legt aber das Anreisepaket zugrunde, was etwas verwirrend sein kann. Es gibt zahlreiche Anleitungen im Internet. Wir fanden diese recht hilfreich.
Niemand hat bei der Einreise nach Medikamenten gefragt, aber um auf der sicheren Seite zu sein hatten wir unsere Medikamente bei Health Science Authoroty überprüft. Übrigens hat eine explizite Nachfrage ergeben, dass Reisekaugummis (Superpep) gegen Seekrankheit verboten sind!
Wir besorgten uns vorab eine E-Sim von Airalo: Asia link 10 GB für 4 Wochen für USD 37. Sehr einfach einzurichten und hat überall perfekt funktioniert. Da die Route entlang der Küste verläuft, hat man oft ein Signal von Land, so dass man nicht auf WiFi des Schiffs angewiesen ist, weshalb wir nur einen kleinen Tarif gewählt haben.
Am Flughafen organisierten wir uns eine EZ-Link Karte für die MRT und luden diese mit S$ 20 auf, womit wir locker auskamen (inklusive der Fahrten zum Flughafen). Einfacher wäre es gewesen, direkt unsere Kreditkarten auf dem Telefon zu verwenden. Einer der Touri-Pässe lohnt kaum.
Beim Check-In werden die Reisepässe eingesammelt, damit die Einreiseformalitäten für Vietnam vorbereitet werden können. Man erhält die Pässe am letzten Seetag zurück. Die Mitnahme von Ausweiskopien ist deshalb empfehlenswert.
Tipps für Ausflüge und Aktivitäten
Da die Sehenswürdigkeiten weit von den Hän entfernt sind, bedingen Ausflüge in Südostasien frühes Aufstehen und längere Fahrten. Einfach mal zu Fuß einen Sprung in die Stadt schauen oder sich nach einem gemütlichen Frühstück ein Taxi organisieren, ist da nicht. Zusammen mit dem schwülwarmen Klima kann das schon etwas anstrengend sein.
Einige Mitreisende beklagten, dass keine deutschsprachigen Guides zur Verfügung standen. Vielleicht hatten wir einfach nur Glück, aber wir können dies nicht bestätigen. Insbesondere bei den privaten Anbietern wurde sehr gutes Deutsch gesprochen. In Singapur kommt man mit Englisch sehr gut durch.
Auf eine E-Bike Tour verzichteten wir diesmal, da uns die Routen in den Großstädten nicht zusagten bzw. zu gefährlich erschienen.
Singapur kann man ganz sehr gut auf eigene Faust erkunden, da braucht man keinen TUI-Ausflug. Die MRT ist sauber, sicher und sehr übersichtlich zu benutzen. Der Fußweg zur Marina South Peer Station beträgt ca. 15-20 min. Kriminalität gibt es nicht. Ein Ausflug zu den Southern Ridges ist empfehlenswert.
Der TUI-Ausflug "Kuala Lumpurs Höhepunkte mit Freizeit" hat uns gut gefallen. Die Fahrzeit in die Stadt ist relativ lang und die Abfahrt des Schiffs bereits um 18:00 Uhr, so dass uns ein Taxi zu heikel war.
Auf Langkawi waren wir mit USD Holidays unterwegs, einem Veranstalter, der in diversen Foren immer wieder empfohlen worden war. Auch von uns volle Empfehlung! Die Skybridge ist ein Muss.
In Georgetown haben wir den TUI-Ausflug "Tempel und Hügel" gebucht. Der Kek Lok Si Tempel ist sehr sehenswert, jodoch kann man sich den Penang Hill sparen, falls man am Vortag auf der Skybridge war. Im Nachgang würden wir uns die Tempel mit einem Taxi anschauen und mehr Zeit zu Fuß in der Stadt verbringen.
Ralf Dittko war der Anbieter unserer Wahl für Saigon, da er zum einen viel positives Feedback erhalten hatte und zum anderen TUI keine Ausflüge anbot, die das Mekong-Delta und die Stadt kombinieren. Ralf gestaltete mit seinen Anekdoten die lange Fahrerei sehr kurzweilig. Also von uns: Volle Empfehlung!
Da wir noch nie getendert waren, entschieden wir uns für einen TUI-Ausflug, bei dem man keine Tenderzeiten reservieren muss. Unsere Wahl fiel auf "Der Angthong Marine Park per Boot und Kajak entdecken". Eine sehr witzige Abwechslung zu Großstadtverkehr und Tempel. Auch hier: volle Empfehlung!
Aufgrund der zahlreichen positiven Erwähnungen wählten wir einen Ausflug mit dem privaten Anbieter Bengi-Tours. Besonders gefallen hat uns, dass wir mit einer kleinen Gruppe von 10 Personen die Stadt zu Fuß erkundeten. Die Fahrt in die Stadt erfolgte in einem modernen Minivan. Und noch einmal: volle Empfehlung!
Entspannt holte uns der Flughafentransfer Kaulke mit leichter Verspätung ab. Geschickt umschiffte der Fahrer den Mega-Stau auf der Autobahn, so dass wir um 08:15 Uhr am Terminal 2 waren und noch genügend Zeit blieb, um auf ein entspanntes Weißwurstfrühstück im Airbräu einzukehren. Die Sonne lachte und es war ein herrlicher Wintermorgen.
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| Weißwurstfrühstück ... | ... im Airbräu |
Check-in, Security und Passkontrolle brachten wir schnell hinter uns und auch die Wartezeit am Gate verging wie im Flug.
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| Am Gate | Im Flieger |
Pünktlich um 12:05 Uhr ging es mit Singapore Airlines SQ 327 im Direktflug auf nach Singapur! Wir hatten Glück, dass neben uns ein Sitz frei war, so dass wir etwas mehr Platz für uns hatten.
Das Essen und der Service waren exzellent, da konnte man wirklich nicht meckern. Rund um uns herum hustete es aus allen Ecken, was für eine etwas unentspannte Atmosphäre sorgte. Lediglich die Nutzung des kostenlosen WiFi an Bord ist uns nicht gelungen, obwohl wir uns zuvor als KrisFlyer registriert hatten.
In der Nacht holperte es gelegentlich leicht, aber ansonsten verlief der Flug unauffällig. So richtig schlafen konnten wir trotzdem nicht, so dass sich die 12h Flug zum Schluss doch ziemlich zogen.
Kurz vor der Landung gab es Frühstück, bei dem sich allerdings das Mint Chicken Congee als geschmacklicher Fehlgriff erwies. Der Speiseplan war in der KrisFlyer App bekannt, so dass eine kurze Recherche geholfen hätte: Congee = geschmackloser Reisbrei, der vorverdaut aussieht; eine typische asiatische Frühstücksspeise.
Dafür entschädigte der grandiose Ausblick bei Nacht auf den Hafen mit den zahlreichen auf Reede liegenden Schiffen und den Hochhäusern rund um die Marina Bay während des Landeanflugs auf den Changi Ariport.
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| Landeanflug Changi Airport | Arrival Hall |
Die eindrucksvoll gestaltete Arrival Hall konnten wir nur kurz bestaunen, denn es dauerte nicht lange bis die Koffer da waren. Immigration ging auch ruckzuck. Die SG arrival card hatten wir wie gefordert 3 Tage zuvor online ausgefüllt. Reisepass in den Automaten gesteckt, Fingerabdruck scannen und gut ist's.
Internet mit der Airalo E-SIM hat auch auf Anhieb funktioniert, so dass wir sogleich mit den Lieben Zuhause kommunizieren konnten.
An einem der zahlreichen Geldautomaten in der Ankunftshalle versorgten wir uns mit S$. Anschließend organisierten wir uns noch eine EZ-Link Karte und luden diese mit S$ 20 auf. Der Automat akzeptierte nur lokale Kreditkarten und die freundliche Dame am Schalter nur Bargeld. Der Weg zur MRT war dank der guten Beschilderung schnell gefunden.
Der blitzblanke Zug brachte uns in gut 30 Minuten zum unserem Hotel Swissôtel The Stamford, das bei der Station EW13 "City Hall" gleich um die Ecke war; sehr praktisch. Das einmalige Umsteigen war auch mit den beiden Koffern problemlos.
Im Hotel angekommen, leisteten wir uns ein Upgrade auf Executive Harbour View + early Check-in + Lounge Access. Nicht gerade ein Schnäppchen, aber egal, denn man lebt ja schließlich nur einmal. Das Zimmer lag im 61. Stock und hatte einen kleinen Balkon. Die Aussicht auf das Marina Bay Sands Hotel und die auf Reede liegenden Schiffe war der absolute Hammer. Auf der anderen Seite posierten die Hochhäuser des Financial Districts. Ganz unten war der Merlion als kleiner weißer Punkt zu erkennen.
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| Atemberaubender Blick ... | ... vom Zimmer im 61. Stock |
Nach einem kurzen Napp führte uns ein erster Spaziergang zum Wahrzeichen von Singapur, dem Merlion, einer wasserspeienden Mischung aus Löwenkopf und Fischkörper. Schnell wurde klar, dass hier keine kühle Gegend ist. Zum Glück hatten wir uns kurzfristig noch zwei breitkrempige Hüte als Schutz gegen die fast senkrecht stehende Sonne besorgt. In einer klimatisierten Fußgängerunterführung picknickten zahlreiche junge Leute, da es draußen dafür zu heiß war.
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| Merlion | Marina Bay Sands |
Ein weiteres Highlight von Singapur sind die Hawker Center; Essensmärkte, in denen Streetfood zu sehr günstigen Preisen angeboten wird. Einige Stände sind sogar mit Michelin-Sternen ausgezeichnet. Hygienisch sind die Stände völlig unbedenklich. Als sich der Hunger bemerkbar machte, nutzten wir die Gelegenheit, dem Lau Pa Sat einen Besuch abzustatten. Da Sonntag war, herrschte nicht so viel Betrieb und einige Stände waren geschlossen. Wir verkosteten Mee Soto (indonesische Nudelsuppe) bzw. Nasi Soto (indonesisches Reisgericht) von Warong Pak Sapari, einem Michelin Stand. Sehr lecker und das für sage und schreibe S$ 5. Getränke holt man sich an einem extra Stand.
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| Lau Pa Sat | Warong Pak Sapari |
Anschließend umrundeten wir die Marina Bay vorbei am Financial District in Richtung Marina Sands Bay Hotel, dessen 3 Türme mit dem markanten Surfbrett-Dach sich in der Sonne präsentierten. Die riesige und sehenswerte Mall vor dem Hotel lud zum Schlendern ein. Vor Allem aber konnte man sich auch herrlich abkühlen.
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| Marina Bay Sands | Drache in der Mall |
Alle Edelmarken dieser Welt waren vertreten. In der Eingangshalle erinnerte ein riesiger Drache an das chinesische Neujahrsfest, das vor zwei Wochen das Jahr des Drachen eingeläutet hatte. Es gab einen kleinen Fluss, auf dem man sich mit einem Boot shippern lassen konnte. Auf einer Insel war ein edles Tee-Restaurant von TWG, das zum verweilen einlud. Leider war unser Outfit hierfür nicht passend.
Über eine Fußgängerbrücke gelangte man in die architektonisch schön gestaltete Hotellobby, wo reger Betrieb herrschte, da viele Leute einchecken wollten. Natürlich durfte hier auch ein Drache nicht fehlen. Wir orientierten uns etwas, damit wir am letzten Tag der Reise nicht suchen mussten.
Eine weitere Fußgängerbrücke führte uns auf der anderen Seite des Hotels zum Gardens by the Bay und den Supertree Grove mit den futuristisch wirkenden bepflanzten Stahlbäumen. Das Obsertavtion Deck, sowie die Gewächshäuser Flower Dome und Cloud Forest vertagten wir auf später. Außer uns waren nur wenige Touris unterwegs. Über die nicht so eindrucksvollen Helix Brücke machten wir uns auf den Rückweg zum Hotel, um uns etwas frisch zu machen.
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| Supertree Grove |
Nach einer kleinen Pause auf dem Zimmer fuhren wir mit der MRT zur Marina Bay Station, von der es nur ein kurzer Fußweg zur Mall ist, wo wir im Foodcourt bei einem Inder eingekehrten.
Unser eigentliches Ziel war die Spectra Light & Water Show um 20:00 Uhr auf der Event Plaza vor dem Hotel. Eindrucksvoll verwandelte die blaue Stunde die zahlreichen Wolkenkratzer in ein Lichtermeer. Nicht minder beeindruckend war die Show selbst, die wir aus erster Reihe beobachten konnten. Auch der Singapore Flyer war angestrahlt.
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| Blaue Stunde | Spectra Light & Water Show |
Obwohl wir schon recht müde waren, flanierten wir noch ein Stück an der Promenade entlang und schauten noch bei den den Super Trees vorbei und kamen gerade rechtzeitig zur Garden Rapsody um 20:45 Uhr, einer weiteren faszinierenden Light Show, die von dezenter Musik untermalt war. Unzählige Bilder wanderten auf die Speicherkarte.
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| Gardens by the Bay | Marina Bay Sands |
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| Garden Rapsody | Spingapore Flyer |
Überwältigt von all dem Erlebten machten wir uns auf den Rückweg. Wir verwechselten die MRT Stationen Bayfront und Marina Bay, was etwas Umweg und viel Laufen beim Umsteigen bedeutete. Da kann man besser gleich ganz zu Fuß zurücklaufen.
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| Blick vom Balkon |
Ein finaler Blick vom Balkon auf das Lichtermeer der Stadt bildete den Abschluss dieses großartigen ersten Tages.
Wir schliefen tief und fest bis 07:45 Uhr, was angesichts der 6h Zeitverschiebung für den ersten Tag nicht schlecht war.
In der Lounge gab es ein ganz ordentliches Frühstücksbuffet mit sehr zuvorkommenden asiatischem Service. Die grandiose Aussicht auf die Bay gab es gratis dazu (naja wie man's nimmt). Wir probierten die Dumplings, die uns aber nicht ganz überzeugten. Ein sehr entspannter Start in den Tag.
Der Tag startete mit einem Abstecher zum Merlion. Im Fußgängertunnel, wo gestern große Party war, fand sich kein Hauch von Müll. Alles war sauber zusammengeräumt und in Müllsäcke verpackt worden.
Dem Singapore River entlang vorbei am Raffles' Landing Site überquerten wir den Fluss über die Elgin Bridge und folgten der South Bridge Road in Richtung Chinatown. Eindrucksvoll präsentierten sich die Wolkenkratzer des Financial Districts diesmal von einer anderen Perspektive. Auf der anderen Seite erstrahlte die Victoria Concert Hall gefolgt vom eher unspektakulären Parlamentsgebäude in der Sonne. Auffallend war, dass es nirgendwo Müll, Graffiti oder sonstigen Unrat gab. Ja, manchmal zahlen sich strikte Regeln mit hohen Strafen aus. Des weiteren fiel uns auf, dass Singapur eine sehr grüne Stadt ist, insbesondere waren die Fassaden von Hochhäusern mit Pflanzen begrünt, so z.B. das Hotel Parkroyal on Pickering.
Erste Station war der Sri Mariamman Tempel, der älteste Hindu Tempel der Stadt. Der Eintritt war frei, nur die Schuhe musste man am Eingang ausziehen. Es war sehr interessant, den München bei den verschiedenen Zeremonien zuzuschauen, deren Bedeutung wir leider nicht verstanden.
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| Sri Mariamman Tempel | Heiligtum |
Nur ein paar Blocks weiter lag der Buddha Tooth Relic Tempel, der erst 2007 eröffnet wurde. Auch hier war der Eintritt frei. Den zentralen Anbetungsraum beherrschte eine riesige goldene Buddha Statue. Die Wände zierten unzählige kleine Buddhas, die auf den ersten Blick alle gleich aussahen, jedoch beim genauen Hinschauen alle verschieden waren. Die eigentliche Buddha Zahn Reliquie befand sich im 4. Stock hinter Glas, Fotografieren verboten.
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| Buddha Tooth Relic Tempel | Goldener Buddha |
Auf der Dachterrasse gab es eine riesige Gebetsmühle. Die anderen Stockwerke zeigten weitere Buddhas und Dokumente zur Geschichte des Tempels. Als Alternative zu Opferkerzen konnte man Räucherstäbchen anzünden. Fazit: sehr lohnenswert.
Anschließend schlenderten wir etwas durch die Gassen mit unzähligen Souvenir-Läden und Restaurants. Hier konnte man Tand aller Art erstehen, z.B. rote Lampions und Glücksknoten. An einigen Ständen wurden frische Durian, auch bekannt als Stinkfrucht verkauft. Wir hielten uns vorsichtig zurück. Der Baustil war geprägt von den pastellfarbenen Fassaden mit den bunten Fensterläden der restaurierten Shophouses. Die Pagoda Street war sehr touristisch, aber doch irgendwie liebenswert.
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| Shophouses | China Tand |
Als sich der Hunger bemerkbar machte, kehrten wir im Maxwell Hawker Center ein und verkosteten ein Pork Leg Rice, die chinesische Variante der Schweinshaxe, auch sehr lecker und sehr preiswert. Viele Einheimische waren unterwegs und es herrschte reger Betrieb.
Weiter ging es mit der MRT zur Station Little India. Der Sri Veeramakaliamman Temple hatte leider geschlossen. Das Straßenbild rund um die Dunlop Street herum war geprägt von unzähligen kleinen Läden, in denen Blumen, bunte Stoffe und insbesondere Gold angeboten wurde, was ja bei Indern sehr gefragt ist.
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| Dunlop Street | Blumenladen |
Bis zu Little Arabia, dessen Zentrum von der mächtigen Sultan Moschee geprägt ist, war es nicht weit. Die Moschee konnte besichtigt werden, ist aber, verglichen zu dem was wir in Dubai gesehen haben, eher schlicht. Die notwendige Kleidung bekommt man kostenlos Eingang zur Verfügung gestellt.
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| Sultan Moschee | Haji Lane |
Entlang der Bussorah Street gab es zahlreiche türkische Lokale, eine willkommene Abwechslung zur Asia Cousine. Entlang der Haji Lane reihte sich eine Bar an die andere. Am Nachmittag war allerdings noch nicht allzu viel los. Obwohl alles etwas touristisch war, beschlossen wir am Abend nochmal vorbeizuschauen.
Zurück im Zimmer chillten wir etwas und erfrischten uns. Der Blick vom 61. Stock, insbesondere der Balkon hatte schon etwas. Ab 17:30 Uhr gab es in der Lounge im 65. Stock freie Drinks und feine Snacks. Wir verkosteten ein Tiger Bier. Hier konnte man gepflegt Sitzen und die herrliche Aussicht genießen.
Frisch gestärkt spazierten wir zum Merlion und weiter am Singapore River entlang zum Boats Quay, der von zahlreichen recht hübschen Lokalen gesäumt war. Weiter flussaufwärts lag der Clark Quay. Dem Ausgehviertel fehlte etwas Flair und wirkte irgendwie wie ausgestorben wirkte. Wir entschieden uns für den Inder Tandoori Zaika beim Boat Quay, wo wir direkt am Fluss gut gegessen haben. Der Service war exzellent.
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| Boat Quay | Tandoori Zaika |
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| Merlion | Spectera Light Show |
Auf dem Rückweg zum Hotel saßen wir noch eine geraume Weile auf den Stufen beim Merlion, the place to be in Singapur. Die Spectra Light Show war im Gange und uns gelang ein grandioses Foto vom beleuchteten Hotel mit Strahlern. Das hatte wirklich den gewissen Wow Effekt, quasi fast Kultstatus!
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Als wir aufwachten, sahen wir voller Vorfreude wie die Mein Schiff 5 einlief, denn morgen Nachmittag werden wir einchecken.
Frühstück gab es in der Lounge im 65. Stock. Heute probierten wir Kueh Dadar, mit Kokos gefüllte Pfannkuchen, deren grüne Farbe vom Pandan-Saft kommt. Schaut leicht abenteuerlich aus, schmeckte aber sehr gut.
Wir fuhren mit der MRT zur Station "Botanical Gardens", wo der Ausgang bereits perfekt ausgeschildert war. Heute war der Himmel bedeckt und es war schon in der Früh brodelnd schwül, wie bei uns zuhause im Treibhaus. Da blieb keine Pore trocken, ohne dass man sich groß bewegen musste!
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| Mass Rapid Transfer (MRT) |
Die Anlage sehr gefälligen Anlage wurde nicht umsonst von der UNESCO als World Heritage Site ausgezeichnet. Farbenfrohe Bananenblüten und die markanten Riesenseerosen, die es bei uns zuhause nur im Gewächshaus zu sehen gibt, präsentierten sich im satten Grün. Es fehlte nur etwas die Sonne.
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| Botanischer ... | ... Garten |
Das Hightlight war der National Orchid Garden (S$ 15/P; der Park selber ist kostenlos). Unzählige Orchideen aller Art wollten bestaunt werde. In einem Cool House (ja hier werden die Gewächshäuser gekühlt!) gab es Farne zu sehen. Beim Verlassen des Hauses beschlugen die Brillengläser. Zahlreiche Bilder wanderten auf die Karte und wir waren begeistert von dem Makro-Fähigkeiten der Google Pixel 7 Pro und das ohne Stativ. Insgesamt ein wirklich lohnender Abstecher ins Grüne.
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| Carola und Werner | Banane |
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| Paphiopedilum Micranthum | Burrageara Nelly Isler |
Am anderen Ende des Parks brachte uns die MRT zurück zur Orchard Road, genauer gesagt zur riesigen Ion Mall. In diesem schier endlosen Konsumtempel waren alle Edelmarken dieser Welt vertreten. Unser Ziel war jedoch ganz profaner Natur: der Food Court im Untergeschoss.
Hier wimmelte es nur so von Einheimischen, so dass man kaum einen Platz bekommen konnte. Tische werden reserviert, in dem man einfach einen persönlichen Gegenstand ablegt. Wir holten uns frisch zubereitete gebratene Thai Nudeln "Pad Thai with King Prawns", sehr lecker, günstig (S$ 8,50) und mit viel lokaler Atmosphäre. Frisch gestärkt und vor allem abgekühlt, machten wir uns auf den Weiterweg.
In der Zwischenzeit hatte es kurz geschauert, was die Schwüle noch viel schlimmer machte. Wir folgten der Orchard Road Richtung Süden. Eine riesige Mall folgte der anderen, überall waren Menschen drin. Kaum vorstellbar, welche Kaufkraft in der Stadt vorhanden sein muss, damit sich all diese Läden rentieren. Irgendwie nicht unsere Welt. Hier hatte es auch viele Hotels und wir waren froh, eine andere Ecke der Stadt als unseren Standort ausgewählt zu haben.
Den Abschluss unseres heutigen Stadtrundgangs bildete ein Abstecher in den Fort Canning Park, wo man nicht wirklich gewesen sein muss, aber vielleicht hat uns der kleine Aufstieg bei der extremen Luftfeuchtigkeit einfach den Rest gegeben, um die historischen Zusammenhänge gebührend zu würdigen.
Zurück am Hotel war erst mal Abkühlen angesagt, bevor wir ein letztes mal bei einem Tiger Bier die Annehmlichkeiten der Lounge genossen. Inzwischen hatte es sich wie vorhergesagt aufgeklart und es war nicht mehr so schwül.
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| Entspannung ... | ... in der Lounge |
Wie geplant schauten wir zum Abendessen noch einmal nach Little Arabia oder Kampong Gelam, wie es auf malayisch heißt, wo bereits einiges los war. Die Moschee war angestrahlt und der Muezzin rief zum Gebet. In den von Street Art verzierten Geschäften herrschte reger Betrieb. Wir kehrten beim Tabbouleh Lebanese Restaurant ein, wo es uns recht lecker geschmeckt hat. Die Bars in der Haij Lane waren gut besucht und aus allen Ecken dröhnte laute Musik. Insgesamt ein nettes, von zahlreichen Touristen besuchtes Viertel, das Abwechslung von der Asia-Küche bietet.
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| Sultan Moschee | Street Art |
Anschließend fuhren wir mit der MRT zur Raffle's City und spazierten vor zur Marina Bay, um noch einmal beim Merlion vorbeizuschauen. Der ausgedehnte Komplex des luxuriösen Fullerton Hotels erstrahlte in voller Pracht. Dieser Ort hat wirklich Stil.
Auf dem Rückweg zum Hotel schauten wir bei einem Modelautorennen im Fußgängertunnel zu. Es war schon leicht skurril, für was dieser Platz alles genutzt wird, und dabei immer blitzeblank sauber blieb.
Die spectra light show war im Gange und ein letztes Mal genossen wir den gigantischen Ausblick vom Balkon. Um 21:45 Uhr hatten wir einen Tisch in der Skai Bar im 70. Stock des Hotels reserviert, der höchsten Rooftop Bar der Stadt. Wir bekamen sogar wie erbeten einen Tisch am Fenster.
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| SKAI Bar | Singapore Sling |
Bei einem Singapore Sling und einem Manhattan ließen wir den letzten Abend in Singapur stilvoll ausklingen.
Der Wecker ging um 07:00 Uhr. Ein letztes Mal kurz den morgendlichen Blick auf die Bay genießen und dann war Packen angesagt, denn heute ging es auf das Schiff. Das Gepäck konnte man nach dem Check-out an der Rezeption bewacht einstellen.
Fazit zum Hotel: wahrlich kein Schnäppchen, aber die Leistung stimmte und das ist was zählt, wenn der Preis längst vergessenen sein wird. Vor allem der Ausblick vom Balkon ist unbezahlbar. Auch die Lage hat sich als perfekt erwiesen: MRT mit guter Anbindung im Hause, Merlion und Boat Quay fußläufig gut erreichbar, da liegen die Hotels entlang der Orchard Road und auch das Marina Bay Sands schlechter.
Heute stand Wandern auf dem Programm. Die MRT brachte uns zur Harbour Front, von wo aus wir bei strahlend blauem Himmel dem Marang Trail hinauf zur Mount Faber Station des Singapore Cable Cars folgten. Wir unterhielten uns eine Weile mit einer kleinen Gruppe von Senior Locals, die sich zum Wandertreff getroffen haben und das gleiche Ziel wie wir hatten. Dank der vorbereiteten Komoot Tour und der guten Ausschilderung fanden wir problemlos den Weg. Der Aufstieg über die Treppen verlief weitgehend im Schatten und war gar nicht so beschwerlich wie gedacht.
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| Marang Trail | Wohnblöcke |
Nach einer guten halben Stunde erreichten wir die Seilbahnstation beim Faber Point. Die Ausblicke auf die Insel Sentosa, die ausgedehnten Hafenanlagen sowie die riesigen Wohnblöcke waren sehr eindrucksvoll. Besonders markant stach der Hochhauskomplex Refelctions, ein Luxus-Wohnprojekt an der Keppel Bay heraus. Am Vormittag herrschte bestes Fotolicht.
Der Weiterweg führte über zahlreiche Stufen angenehm durch den Wald hinauf zum Mount Faber Peak, von wo aus man eine recht umfassende Aussicht hat. Der kleine Bruder des Merlions posierte pittoresk in der Sonne. Ein leichter Wind sorgte für eine angenehme Kühlung, was für eine Wohltat.
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| Singapore Cable Car | Mini Merlion und Reflections |
Nach einem kurzen Abstieg erreichten wir die Henderson Waves, die nicht so besonders sehenswert waren. Die Nischen sind eher was für einen romantischen Abend zu zweit.
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| Henderson Waves |
Wir gingen noch ein Stück zu einem weiteren Aussichtspunkt beim Telok Blangah Hill Park, der leider wegen Bauarbeiten geschlossen war. Danach machten wir uns entspannt auf den Rückweg. Carola fing sich einen Mückenstich ein, der zum Glück folgenlos blieb.
Fazit: ein sehr lohnender Ausflug ins Grüne in Mitten einer Großstadt. Hier ist der Komoot Link zur Aufzeichnung unserer Tour.
Mit der MRT ging es zurück zur City Hall. Genauer gesagt war unser Ziel der Food Court der ebenfalls sehr edlen Raffles City Mall. Das quirlige Ambiente war wie immer ein Erlebnis und eine gute Gelegenheit sich abzukühlen.
Anschließend holten wir die Koffer im Hotel. Die Marina South Peer Station war ohne Umsteigen schnell erreicht. Von dort aus führt ein überdachter ca. 500m langer ebener Fußweg zum Terminal, auf dem man die Koffer gut schieben konnte. Zahlreiche Asiaten vom Nachbarschiff kamen uns entgegen. Interessanterweise herrschte hier auch auf dem Fußweg Linksverkehr.
Und plötzlich stand die "Mein Schiff 5" vor uns. Ist schon ein eigenartiges Gefühl, wenn nach der langen Anreise etwas Vertrautes vor einem steht.
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| Mein Schiff 5 | Kabine 8110 |
Die großen Koffer wurden abgegeben (Anhänger nicht vergessen!) und auf die Kabine gebracht. Den Check-In brachten wir schnell hinter uns und auch die Immigration, bei der es die gleichen Automaten wie am Flughafen hatte, war unproblematisch. Alle Beamten waren sehr hilfsbereit. Die vielen negativen Berichte in den diversen Foren konnten wir in keinster Weise nachvollziehen.
Da wir keinen "Besichtigungsdruck" mehr hatten, verstauten wir erstmal in aller Ruhe unsere Sachen und machten einen kleinen Rundgang durch das sehr gefällige Schiff. Am Pooldeck hatte es eine leichte Brise, so dass man es gut aushalten und den Blick auf die Skyline und die auf Reede liegenden Schiffe genießen konnte. Natürlich durfte der traditionelle erste Caipirinha bei der überschauBar nicht fehlen.
Zum Abendessen kehrten wir beim Gosch ein. Sehr lecker und gemütlich.
Später am Abend trafen wir Birgit und Christian, unsere Bekannten aus der Karibik auf einen Jack Cola (oder war es doch mehr als einer?) an der Außenalster.
Wir hatten uns um 08:00 Uhr mit Birgit und Christian zum Frühstück auf der Terrasse auf Deck 12 verabredet. In der Sonne konnte man es gerade noch so aushalten.
Anschließend brachen wir zu einem gemeinsamen entspannten Stadtrundgang auf. Die MRT war heute morgen wie ausgestorben, so dass es umso mehr auffiel, wie sauber hier alles ist.
Unser Ziel war Chinatown, genauer gesagt der Buddha Tooth Relic Tempel, in dem gerade mehrere Mönche eine religiöse Zeremonie oder eine Art Religionsunterricht veranstalteten. Wir haben es nicht ergründen können.
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| Zeremonie im ... | ...Buddha Tempel |
Natürlich gönnten wir uns noch einaml die herrliche Ruhe auf dem Dachgarten mit der riesigen Gebetsmühle.
Auf der Plaza vor dem Chinatown Complex spielte eine Gruppe älterer Herren eine Art von Dame. Die Sonne lachte angenehm und setze unseren kleinen Spaziergang durch die oft noch geschlossenen Shophouses rund um die Pagoda Street perfekt in Szene. Im Sri Mariamman Tempel fand ebenfalls eine Zeremonie statt.
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| Shophouses | Traditionelle Apotheke |
Letzter Programmpunkt in Chinatown war der Besuch der traditionellen Apotheke Chop Wah On in der Upper Cross Street, wo Kräuter, Pulver und Salben aller Art feilgeboten wurden.
Eindrucksvoll posierten die spiegelnden Fassaden der Wolkenkratzer des Finacial Districts in der Sonne. Es war Mittagspause und viele schön gekleidete Banker waren unterwegs, um sich etwas zum Essen zu organisieren. Besonders markant war der begrünte CapitaSpring Tower. Der kleine Hindu-Tempel Yueh Hai Ching wirkte wie ein Fremdkörper in dieser Gegend.
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| Lau Pa Sat ... | ... im Financial District |
Unser Ziel war das Hawker Center Lau Pa Sat, in dem reger Betrieb herrschte, so dass es gar nicht so einfach war, einen Tisch für 4 zu organisieren. Wir holten uns einen Kway Teow bei Lao Fu Zi (Stand #74-75). Das Essen schmeckte ultra lecker und wurde zurecht mit einem Michelin Stern ausgezeichnet. Insgesamt ein wirklich sehenswerter Platz, der bei jedem Singapur Besuch definitiv aufs Programm gehört.
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| Lao Fu Zi | Award winning kway teow |
Voller neuer Energie ging unsere Besichtigungstour weiter in Richtung Boat Quay. über die Anderson Bridge überquerten wir den Singapore River und schlenderten vorbei an der Raffle's Statue und den in der Sonne glänzenden Gebäuden des Kolonialviertels vor zum Merlion, wo selbstverständlich eine kleine Fotosession nicht fehlen durfte. Anschließend machten wir uns mit der MRT auf den Rückweg zum Schiff. Auch diesmal war die Immigration schnell hinter uns gebracht.
Zum Abendessen verabredeten wir uns im Atlantik Classic. Was soll man sagen: super feines Essen und ein sehr stilvolles Ambiente oder kurz formuliert: einfach nur schön.
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| Lecker Essen ... | ... im Atlantik Classic |
Um 22:00 Uhr startete die Poolparty anlässlich des ersten Sailaways. Aufgrund eines Notfalls verzögerte sich die Abfahrt um gut 30 Minuten, bis schließlich die Hymne "Große Freiheit" von Unheilig erklang.
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| Sailaway | Poolparty |
Die Skyline von Singapur sorgte für eine einzigartige Kulisse, ein wirklicher Gänsehautmoment! Wir feierten bis zum Schluss an Deck.
Herrlicher Sonnenschein begrüßte uns heute Morgen, aber nach einem Schritt auf den Balkon war klar, dass es über Nacht nicht abgekühlt hatte und nicht daran zu denken war, die Balkontüre über Nacht offen zu lassen.
Nach all den Erlebnissen und Anstrengungen der letzten Tage, freuten wir uns auf einen erholsamen Seetag, um etwas die Seele baumeln zu lassen. Der Tag begann mit einem gediegenen Lachsfrühstück im Atlantik.
Die Route verlief entlang der Straße von Malakka, einer der meist befahrenen Schifffahrtsrouten der Welt, so dass es unterwegs immer wieder große Schiffe zu sehen gab. Die malaysische Küste war nicht weit und wir hatten LTE Empfang, was sehr angenehm war. Gelegentlich tauchten vereinzelte kleine Berge auf dem Festland auf.
Den Tag verbrachten wir entspannt an Deck oder im angenehm warmen Wasser des Pools. Der Boden war so heiß, dass man barfuß kaum Laufen konnte, was sich ein wenig nach einem Luxusproblem anhört.
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| Entspannung auf ... | ... dem Pooldeck |
Nach dem Essen chillten wir in der Himmel & Meer Lounge. Hier konnte man bei einem Drink mit prächtiger Aussicht nach Vorne wunderbar die Seele baumeln lassen.
Am späteren Nachmittag trübte es sich etwas ein und es wurde drückend schwül. über dem Festland tobten schwere Gewitter, eine perfekte Gelegenheit für einen kleinen workout auf dem Crosstrainer im Gym. Carola hatte ein Jump Training gebucht. Ein bisschen Bewegung tat sehr gut.
Zum Abendessen kehrten wir erneut ins Atlantik Classic ein, dessen stilvolle Atmosphäre und das feine 5-Gang wie immer überzeugte.
Danach stellten sich Kapitän Andreas Greulich und seine Offiziere im Theater vor. Die Künstler und Artisten der Reise gaben eine Kostprobe ihres Könnens. Insgesamt eine sehr kurzweilige Veranstaltung.
Ein Absacker beim DJ am Pooldeck rundete den entspannten Tag ab. Auf dem Weg zur Kabine hungerte es uns etwas und wir schauten noch beim Tag & Nacht Bistro auf eine Currywurst mit Pommes vorbei.
Der Wecker ging um 05:45 Uhr! Beim Frühstück im Anckelmannsplatz herrschte schon reger Betrieb, denn die Landausflüge starteten bereits um 07:30 Uhr. Ja, kein Vergleich zur Karibik, wo man sich um 10:00 Uhr in aller Ruhe ein Taxi organisiert.
Das Schiff lag im Industriehafen von Port Klang (nicht am Port Klang Cruise Terminal). Vom Balkon aus beobachteten wir, wie Kolonnen von Bussen im Konvoi mit Polizeieskorte vorfuhren, denn innerhalb des Hafengeländes durfte man sich aus Sicherheitsgründen nicht frei bewegen. Da steckte schon einiges an Organisation dahinter. Sofort bemerkten wir das ganz andere Dekor der Busse, als wir es von zuhause gewohnt waren.
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| Busse fahren vor |
Da alle Landausflüge mehr oder weniger gleichzeitig starteten, herrschte am Ausgang ein etwas unangenehmes Gedränge. Das war auf anderen Schiffen besser gelöst. Für individuelle Ausflüge wurde ein Shuttlebus zum Hafenausgang angeboten, wo Taxis warteten.
Wir wurden der Reihe nach Bussen zugewiesen und um 07:35 Uhr ging es los. Unser Guide sprach sehr gut Deutsch und gestaltete die ca. einstündige Fahrt ins Zentrum von Kuala Lumpur recht kurzweilig. Da Samstag war, hielt sich der Verkehr in Grenzen.
Nach ca. einer Stunde Fahrzeit erreichten wir den Fernsehturm KL Tower, wo wir 1h Aufenthalt hatten, genügend Zeit um hochzufahren und ausgiebig Fotos zu machen.
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| Petronas Towers | Merdeka PNB 118 Tower |
Alles war perfekt organisiert. Die markanten Zwillingstürme der Petronas Towers, die man zusammen mit zahlreichen anderen Wolkenkratzern schön sehen konnte, waren zwar in Gegenlicht, wurden aber von Wolken und Sonne zu einem sehr stimmungsvollen Bild in Szene gesetzt. Nicht weniger imposant präsentierte sich der Wolkenkratzer Merdeka PNB 118, dem nach dem Burj Khalifa zweithöchsten Gebäude der Welt. Auf einem Glasbodenbalkon konnte man eindrucksvolle Fotos von sich machen lassen.
Weiter ging die Fahrt zu den etwas im Norden gelegenen Batu Caves, dem bedeutendsten Hindu Heiligtum außerhalb von Indien. Entsprechend viele Menschen waren unterwegs, wahrlich kein geheimer Ort. Die riesige goldene der Gottheit Murugan geweihte Statue posierte im besten Fotolicht. Unser Guide hatte uns das Wichtigste während der Fahrt erklärt und jeder konnte die Höhlen nach seinem Gusto und Tempo besichtigen.
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| Murugan Statue | Aufstieg zur Höhle |
Knappe 300 relativ steile Treppenstufen, die im Schatten gut zu bewältigen waren, führten hinauf zur Höhle. Wilde freilaufende Affen saßen überall auf dem Wegrand.
In der großen Höhle am Ende der Treppen befand sich der Sri Velayuthar Tempel, der Haupttempel der Anlage. Weitere Treppen führten zum Ende der Höhle mit weiteren Tempeln, wo diverse religiöse Zeremonien stattfanden. Alle Tempel konnten betreten werden, man musste nur die Schuhe ausziehen.
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| Tempel und Heiligtmer ... | ... in den Batu Caves |
Auffallend war, dass es für einen religiösen Ort ziemlich dreckig und nüchtern war, was vielleicht auch an den verbautem Edelstahl lag. In dem Tempel beim Ausgang war die Statue einer großer schlafenden Gottheit, Sri Durgai Amman zu bestaunen, der erst im November 2023 eingeweiht worden war. Alles in allem machte dieser Ort einen leicht surrealen Eindruck auf uns.
Der Bus brachte uns zurück nach Downtown zu den Petronas Towers, wo wir 1 Stunde Freizeit hatten. Aus der Nähe war es gar nicht so einfach die schmucken Zwillingstürme fotographisch festzuhalten, aber im KLCC Park, einem kleinen gefälligen Stadtpark auf der anderen Seite des Gebäudes, lag der bekannte Fotospot, den wir bereits zuhause recherchiert hatten. Was soll man sagen, bestes Timing und Fotolicht. Nur die Temperatur bewegte sich gegen 40°C, was leicht grenzwertig war.
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| Fotospots im ... | ... KLCC Park |
Für den Rückweg zum Bus wäten wir die Abkürzung Über die Mall, in deren zweiten Stock es einen Food Court hatte, wo man sich stärken und vor allem abkühlen konnte.
Im Anschluss fuhren zum Nationaldenkmal, Tugu Negara, das an die Gefallenen der 3 Kriege mit malayischer Beteiligung erinnerte, insbesondere an den Dschungelkrieg, der der Unabhängigkeit von Großbritannien vorausging. Unser Guide erklärte uns sehr ausführlich die geschichtlichen Zusammenhänge. Es war sehr heiß und an diesem Ort musste man nicht gewesen sein, aber ein wenig lokale Geschichte gehört einfach dazu. Da muss man einfach durch.
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| Tugu Negara | Nationalmoschee |
Der nächste Fotostopp war beim alten Bahnhof und der Nationalmoschee, die jedoch bis 15:00 Uhr für (ungläubige) Touristen geschlossen war, bevor wir zum Dataran Merdeka weiterfuhren, dem Schauplatz der malaysischen Unabhängigkeitserklärung im Jahre 1957, in dessen Mitte ein riesiger Fahnenmast emporragt. Früher wurde auf dem Platz Kricket gespielt.
Letzte Station unserer Rundfahrt war beim Central Market. Wir nutzten die Gelegenheit zu einem kurzen Spaziergang zum nahegelegenen Chinatown rund um die Petaling Street und ließen uns vom quirligem Flair treiben. Immer wieder ein besonderes Erlebnis.
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| Pagode am Eingang zur ... | ... Petaling Street |
Die Garküchen waren im Vergleich zum dem, was wir in Singapur gesehen hatten, echt krass. Alles roch sehr gut, doch uns fehlte der Mut hier etwas zu verkosten. Hotelzimmer wurden für 50 RM angeboten (= knappe 10€). Ob das eine gute Wahl gewesen wäre?
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| Maroni | Garküche |
Der eigentliche Zentralmarkt ist zwar klimatisiert, aber nicht besonders sehenswert, da nur irgendwelcher Billigramsch angeboten wurde.
Treffpunkt für die Rückfahrt war am wenig ansehnlichen River Klang, der in Port Klang in die Straße von Malakka mündet. Anschließend fuhren wir zurück zum Schiff. Kurz vor dem Hafen war ein LKW in den Graben gefahren und wir haben 30 Minuten im Stau verloren.
Fazit: ein lohnender, wenn auch langer und aufgrund der vielen Eindrücke und hohen Temperaturen anstrengender Ausflug. Es war eine gute Entscheidung auf den Fernsehturm zu fahren. Die Innenstadt kann man auch gut auf eigene Faust mit einem Transfer anschauen, da die Entfernungen nicht weit sind.
Der Sailaway verzögerte sich um 45 Minuten, da das Schiff noch auf einige Busse wartete, der im Stau standen. Ja, die Gefahr, das Schiff bei einem privatem Ausflug zu verpassen ist real! Da die Abfahrt bereits um 18:00 Uhr war, entschieden wir uns für einen TUI-Ausflug, um auf der sicheren Seite zu sein. Es hatte sich eingetrübt und überbrückten die Wartezeit bei einem Tiger Bier.
Nach dem Essen im Anckelmannsplatz schauten wir uns die Travestie Show von Joy Peters im Theater an. Sehr kurzweilig mit Kabarett und tollen Gesangseinlagen!
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| Joy Peters im Theater | Abtanzbar |
Das Pooldeck war aufgrund eines schweren Gewitters gesperrt, weshalb wir auf einen letzten Drink in die Abtanzbar auswichen.
Aufgrund der relativ weiten Strecke und der verspäteten Abfahrt war in der Nacht eine flotte Fahrt angesagt, um pünktlich im heutigen Hafen Langkawi anzukommen. Wir beobachteten die Einfahrt vom Balkon aus. Gefällig posierten die zahlreichen kleinen Inseln in der Morgensonne, ein toller Anblick im Vergleich zum öden Industriehafen gestern.
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| Sonnenaufgang |
Das Schiff machte an der kleinen Cruise Pier südlich des Flughafens fest. Zu Fuß kann man hier nicht viel unternehmen, außer zum naheliegenden Strand Pantai Tengah zu laufen.
Die Freigabe des Schiffs durch die Behörden verzögerte sich auch heute etwas, so dass es wieder Gedränge beim Ausgang gab, das sich aber schnell auflöste.
Am Ende der kleinen Peer warteten wie angekündigt die Mitarbeiter von USD Holidays und verteilten die Gäste auf die Busse. Alles war reibungslos organisiert. Jeder Teilnehmer bekam einen Aufkleber, damit klar war, wer in welchen Bus gehörte. Während der Fahrt wurde der Restbetrag vereinbarungsgemäß in € in Bar einkassiert, sehr praktisch.
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| im Bus zum ... | ... Adlerplatz |
Unsere Fahrt führte zunächst durch den unauffälligen Hauptort Kuah zum Adlerplatz (Dataran Lang) auf der anderen Seite der Bucht, an dessen Spitze sich eine überdimensionierte Statue eines Adlers befindet, dem Wahrzeichen der Insel (Lang übersetzt sich zu Adler, kawi = Höhle). Etwas schräg, aber einen Fotostopp allemal wert.
Etwas weiter in Richtung Stadt hatte es einen schmucken kleinen weißen Turm, den Maha Tower, dessen Form an den Eifelturm erinnerte. Den Hintergrund zierten mit dichtem Urwald bewachsene Hügel.
Weiter ging's in Landesinnere zum Kota Mahsuri, einem kleinen Museumsdorf, das Mahsuri, einer Art sagenumwobenen Nationalheldin der Insel, gewidmet war. Unser Guide erzählte uns voller Enthusiasmus Legenden aus deren Lebensgeschichte.
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| Kota Mahsuri | Gedenkstein |
Zu sehen gab es allerdings nicht wirklich viel. Das Highlight war neben einem Baumwollbaum der frittierte Mittagssnack, dessen Namen wir uns nicht gemerkt haben. Egal, er schmeckte recht lecker.
Das eigentliche Highlight der Tour war die Skybridge. Bei der Talstation der Seilbahn hatte gab es ein "Oriental Village" mit zahlreichen Touri Läden und Lokalen, welche uns nicht besonders ansprachen.
Im Preis waren Fast Lane Tickets inkludiert, was aber nicht notwendig gewesen wäre, denn es gab keine große Warteschlange. Bewährte Doppelmayer 6er Gondeln, wie man sie vom Skifahren in den Alpen kennt, brachten uns hinauf auf den Mount Manchinchang (850m). Um zur 125m langen Hängebrücke zu kommen, musste man zunächst einige Stufen hinunter gehen. Alternativ konnte man für kleines Geld mit einer Zahnradbahn fahren, an der sich jedoch eine beträchtliche Warteschlange gebildet hatte.
Die Ausblicke auf die zahlreichen kleinen Inseln, das Meer und die von undurchdringlichem Dschungel bedeckten Berghänge waren einfach nur gigantisch. Diese großartige Landschaft wurde zu Recht von der UNESCO als Global Geopark ausgezeichnet. Wieder einmal mehr hatten wir Glück mit dem Wetter oder waren einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort.
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| SkyBridge im ... | ... UNESCO Global Geopark |
Die Brücke wackelte leicht im Wind und es war amüsant anzusehen, wie der eine oder andere mit dieser Situation umging. Offensichtlich konnten nicht alle die atemberaubende Szenerie tiefenentspannt genießen.
Der Rückweg über die Treppen hinauf zur Bergstation bereitete uns kein Problem, zumal es nicht heiß war. Bei der Gipfelstation hatte es zwei weitere Aussichtsplattform, die einen umfassenden Rundblick boten. Insgesamt stand genügend Zeit zur Verfügung, um die wunderbare Natur gebührend zu bestaunen.
Letzte Station war der Strand Pentai Cenang, wo wir 2h Aufenthalt hatten. Es hatte sich etwas zugezogen, doch trotz der leichten Bewölkung war es drückend heiß. Das Wasser hatte Badewannentemperatur und war ziemlich sedimentreich, so dass wir aufs Baden verzichteten, zumal auch vor großen Quallen gewarnt wurde.
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| Spaziergang am ... | ... Pantai Chenang |
Stattdessen spazierten wir am Wasser entlang bis zum Nordende des Strandes und beobachteten das Treiben. Auf dem Rückweg kehrten wir bei einer leicht verhauten Strandbar, die uns an die Karibik erinnerte, auf einen kühlen Drink im Schatten ein. Die Rückfahrt zum Schiff war nicht mehr weit.
Fazit: ein gelungener und sehr gut organisierter Ausflug, was sicher auch an unserem engagierten Guide lag, die sehr gutes Deutsch gesprochen hat, so dass die Fahrt kurzweilig und informativ war. Von unserer Seite also volle Empfehlung für USD Holidays. Wie wir mitbekommen haben, reist das Team mit dem Schiff mit, so dass man von Singapur bis Malaysia immer die gleichen Guides hat, was sicher auch seinen Reiz hat.
Bei der Rückkehr auf das Schiff zeigte das Thermometer schlappe 40°C. Kein Wunder, dass wir ziemlich geschlaucht waren und uns zunächst etwas abkühlen mussten, bevor wir bei einen Apero-Drink in der ÜberschauBar auf Deck 14 die letzten Sonnenstrahlen des Tages genossen.
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| Cruise Peer | ÜberschauBar - unser Lieblingsplatz |
Nach dem gediegenen 5-Gang MenÜ im Atlantik verbrachten wir den Abend bei einigen Drinks in der TUI Bar, denn draußen regnete es kräftig.
Auch heute Morgen war es noch dunkel, als wir beim Frphstück im Anckelmannsplatz waren. Ja, eine entspannte Reise ist das nicht, aber das ist wohl eher Jammern auf hohem Niveau, denn bei der anschließenden kleinen Runde auf Deck 14 wurden wir mit einem schönen Sonnenaufgang über dem heutigen Hafen Georgetown auf der Insel Penang belohnt. Es war bereits gut warm. Das Schiff lag am < a href="https://www.penangport.gov.my/en/facilities-services/swettenham-pier" target="_new">Swettenham Pier in Laufnähe zur Innenstadt.
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| im Hafen von ... | ... Georgetown |
Um 08:30 Uhr startete unserer Landausflug. Eine kurze Fahrt durch die recht britisch wirkende Stadt brachte uns zur Talstation der Zahnradbahn auf den Penang Hill, die uns nach einer kurzen Wartezeit hinauf auf den Berg brachte.
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| Mit der Standseilbahn ... | ... auf den Penang Hill |
Von oben hatte man einen schönen Blick auf die Stadt, den dichten Regenwald und die ausgedehnten Hafenanlagen. Außerdem gab es eine Moschee sowie einen Hindu Tempel. Es gibt auch Rundwege durch den Regenwald, die wir jedoch nicht auf Anhieb fanden. Da hätten wir uns vielleicht besser vorbereiten sollen. Für einen Besuch des Regenwalderlebniszentrums The Habitat war die Zeit zu knapp. Carola kassierte einen Mückenstich, der nicht infektiös war.
Das eigentliche Highlight der Tour war der Kek Lok Si Tempel, der als größter buddhistischer Tempel in Malaysia gilt. Die mächtige Pagode war uns von weitem schon vom Bus aus aufgefallen. Vom Parkplatz führten erneut zahlreiche Stufen hinauf.
Der ganze Komplex hatte riesige Ausmaße. Unser Guide erklärte uns in gutem Deutsch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Details, die wir ansonsten nicht wahrgenommen hätten. Den Rückweg zum Bus konnte man individuell gestalten, wofür genügend Zeit zur Verfügung stand, um sich alles in Ruhe anzuschauen. Nur für einen Abstecher zur benachbarten Statue der Kuan Yin, der Göttin der Barmherzigkeit, reichte es nicht.
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| Pagode | Große Halle |
Die Pagode konnte bestiegen werden, was wir uns natürlich nicht entgehen ließen, denn auf die paar Treppen kam es jetzt auch nicht mehr an. Von oben hatte man einen schönen Blick auf die Stadt und die Anlage. In einem der Gebäude fand die gleiche Veranstaltung wie in Singapur statt, zumindest war die Tonlage des Sprechgesangs die gleiche.
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| Lampions | Lachender Buddha |
Überall hatte es rote Lampions vom Chinesischen Neujahrsfest. Große bunte Drachen begrüßten das Jahr des Drachen. Zahlreiche vergoldete Buddhas wollten bestaunt und fotografiert werden. Gegen eine kleine Spende konnte man bunte Bändchen mit seinen Wünschen erwerben und an einen Baum hängen oder den großen Glücksbringer Gong ertönen lassen. In der großen Halle war gerade Pause.
Voller Eindrücke und einmal mehr komplett nassgeschwitzt erreichten wir den kühlen Bus, der uns zurück zum Terminal brachte.
Fazit: Insgesamt ein gelungener Ausflug. Die Ausblicke konnten allerdings mit der Skybridge nicht nicht ganz mithalten. Den Tempel hätte man wohl auch ganz gut mit einem Taxi auf eigene Faust machen können, wobei man allerdings die ganz interessanten Erklärungen unseres Guides verpasst hätte.
Zurück am Swettenham Pier organisierten wir uns ein Taxi, das uns für USD 15 zum Wat Chayamangkalaram, dem Tempel des liegenden Buddhas brachte. Zentrales Element des mit reichlich Plattgold verzierten Tempels war die 33m lange Statue eines liegenden Buddhas, die als die längste der Welt gilt. Im Inneren der Staute befanden sich Urnenwände.
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| Liegender Buddha im .. | ... Wat Chayamangkalaram |
Auf der anderen Straßenseite hatte es einen weiteren reich geschmückten Tempel. Ja, heute war der Tag der Tempel. Das Taxi wartete und brachte uns nach der Besichtigung zurück zum Schiff.
P enang war der einzige Hafen auf der Route, in dem man einfach zu Fuß etwas unternehmen konnte, vorausgesetzt man ignorierte die gnadenlose Temperatur. Unser Ziel war Little India, ein wirklich schöner lebhafter Stadtteil, wo man glaubt, wirklich in Indien zu sein: allerlei illustre Geschäfte mit den buntesten Kleidungsstücken und Stände mit frischem Obst und anderen Leckereien. Riesige Räucherstäbchen standen vor leicht verhauten Hindu-Tempeln, die einen krassen Gegensatz zu den prachtvollen Buddha-Tempeln darstellten.
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| Hindu Tempel ... | ... in Little India |
In einem Supermarkt erstanden wir diverse Gewürze zu einem super günstigen Preis. Die Kommunikation mit dem sehr freundlichen Verkäufer war etwas schwierig, aber am Ende hatten wir die perfekten Mitbringsel für die Kinder.
Letzter Programmpunkt auf unserem Rundgang war Chew Jetty, wo Holzhäuser auf Stelzen früher chinesischen Clans Heimat boten. Heute prägen zahlreiche Souvenir-Läden und kleine Tempel das Bild.
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| Chew Jetty | Street Art |
Obwohl nicht spektakulär, war es schon interessant die Holzstege entlang zu schlendern und das Treiben zu beobachten. An einigen Stellen zierte Street Art die Holzwände.
Beim Security Check am Eingang zum Schiff zeigte das Thermometer erneut 40°C an und entsprechend geschlaucht fühlten wir uns auch, so dass zunähst mal Abkühlen und Flüssigkeit nachfüllen angesagt war, wofür die Himmel & Meer Lounge ein perfektes Ambiente bot. Um 18:00 Uhr schauten wir zum Sailaway auf einen Drink auf Deck 14 vorbei. Auch heute verzögerte sich die Abfahrt um ein paar Minuten, da noch auf Gäste gewartet wurde.
Zum Abendessen kehrten wir im Atlantik zum wie immer ultra-leckeren 5-Gang Menü ein. Anschließend war Schlager-Party auf dem Pooldeck. Ein langer, anstrengender, aber sehr erlebnisreicher Tag ging zu Ende.
Nach all den zahlreichen Erlebnissen und Eindrücken der letzten 3 Tage freuten wir uns auf die kommenden beiden Seetage, eine Konstellation, die wir von keiner unser bisherigen Kreuzfahrten kannten. Beim morgendlichen Blick vom Balkon begrüßten uns sogleich einige Frachter.
Damit der Tag nicht zu entspannt begann, hatten wir um 08:00 Uhr für die Aquagymnastik angemeldet, was uns sehr viel Spaß gemacht hat.
Anschließend trafen wir uns mit Birgit und Christian zum Frühstück im Hanami im Diamant am Heck des Schiffs, einer wirklich gediegen gestalteten Ecke, wo man sehr gepflegt sitzen kann.
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| Im Diamant |
Wurst, Käse und frisches Obst wurde stilvoll auf einer Etagere serviert. Auf Wunsch wurden Eierspeisen frisch zubereitet und an den Tisch gebracht. Das Egg Benedict schmeckte sehr lecker.
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| Posing am Heck |
Eine leichte Bewölkung sorgte dafür, dass man es an Deck am Pool gut aushalten konnte. Später wurde es wieder sehr warm . Das Schiff folgte erneut der Straße von Mallaka, war aber diesmal schneller unterwegs (18kn), so dass wir zahlreiche Frachter überholten. Wir saßen eine Weile auf dem Balkon ohne zu schwitzen, einfach nur herrlich bei 29,7 °C.
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| Carola im Pool | Osteria |
Zum Mittagessen kehrten wir in die Osteria auf Deck 5 ein, wo wir im Schatten schön draußen gegessen haben. Anschließend genossen wir bei einem Espresso in der Himmel & Meer Lounge, einem unserer Lieblingsplätze auf dem Schiff, tiefenentspannt den Blick auf das glatte Meer.
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| Himmel & Meer Lounge |
Je weiter wir Richtung Süden kamen, desto schwüler wurde es und wir erhielten eine Unwetterwarnung von der Singapur Wetter App. Den Nachmittag verbrachten wir in dem schön gestalteten Spa Bereich, wo wir in der großen Panorama-Sauna einen Aroma Aufguss genossen.
Zahlreiche Schiffe begleiteten uns als wir in die Straße von Singapur abbogen. Der Kapitän informierte später, dass heute verhältnismäßig wenig Verkehr gewesen war. Etwas trübe schaute gegen 17:30 Uhr die Skyline von Singapur herüber, aber wir konnten uns nicht wirklich über das Wetter beklagen. Da haben wir schon ganz Anderes in diversen Reiseberichten gelesen. Später fing es an stark zu regnen und es war erstaunlich kühl. Die Zeitzone änderte sich ständig und es wurde empfohlen die Zeitzone auf dem Smartphone manuell einzustellen.
Nach dem Abendessen im Anckelmannsplatz schauten wir uns die sehr schön gemachte Akrobatik-Show im Theater an.
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| Akrobatik Show ... | ... im Theater |
Es hatte aufgehört zu regnen und wir unterhielten uns bei der überschauBar noch eine geraume Weile mit einem Ehepaar aus Rosenheim, bis die Bar zumachte. Ein Absacker in Abtanzbar beschloss den sehr erholsamen Tag.
Der Tag begann mit einer Runde Schwimmen im Pool. Die ständigen Änderungen der Zeitzone hatten uns verwirrt, so dass wir beriets kurz vor 07:00 Uhr im Wasser waren. Trotz der frühen Tageszeit herrschte schon reger Betrieb, denn einige Leute reservierten sich Plätze, indem sie sich selber eine Liege vom Stapel nahmen. Der vom Kapitän wiederholt kommunizierte Pool-Knigge ist hier wohl auf taube Ohren gestoßen.
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| Carola im Pool |
Anschließend gab es ein stilvolles Frühstück im Atlantik Classic. Danach ein Glas Sekt am Heck. Die Sonne streichelte angenehm, dazu eine leichte Brise und blaues Meer. Hier konnte man gut sitzen und die Seele baumeln lassen.
Ruhig glitt das Schiff über das Wasser, irgendwo zwischen dem Golf von Thailand und dem südchinesischen Meer. Entspannung pur bei traumhaften 29°C ohne Schwüle: ein Tag draußen ohne Schwitzen. Das einzige, worauf man achten musste, war sich keinen Sonnenbrand einzufangen.
Auf der Kabine fanden wir die personalisierten Einreisekarten für den morgigen Landgang in Vietnam, ohne die man das Schiff nicht verlassen durfte.
Zum Mittagessen kehrten wir nochmals in die Osteria ein. Leider schmeckte die Lasagne etwas fade. Da war die Pizza die bessere Wahl. Danach ein Espresso in der Himmel & Meer Lounge mit fantastischem Ausblick auf das Meer.
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| Himmel & Meer Lounge |
Auf dem Sonnendeck der Sauna konnte man sehr entspannt liegen und dem Rummel am Pool entgehen. Zur vollen Stunde gab es in der Panorama-Sauna einen Aufguss.
Die herrliche Abendstimmung beim Sonnenuntergang nutzten wir zu einem kleinen Fotoshooting auf Deck 14 und gönnten uns einen Aperitif bei sehr angenehmen Temperaturen.
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| Fotoshooting |
Abends schauten wir uns die Show im Theater an. Danach spielte eine Band auf dem Pooldeck. Wir genossen die laue Nacht bei einigen Jack Cola's.
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| Abends am Pool |
Nach zwei erholsamen Seetagen ging heute morgen der Wecker wieder um 04:40 Uhr! Aber wenn man etwas erleben will, kann man nicht immer faulenzen. Im Anckelmannsplatz wimmelte es bereits beim Frühstück.
Die Ausflugsgruppe "Dittko" traf sich wie per email gewünscht um 06:15 Uhr in der Galerie Bar auf Deck 5. Auch heute verzögerte sich die Freigabe des Schiffs durch die Behörden, was erneut zu Gedränge beim Ausgang führte. Irgendwie war das schlecht organisiert, zumal auch sämtliche Fluchtwege zugestellt waren. Ein vietnamesischer Beamter stempelte die Einreisekarten ab, die wir gestern auf dem Zimmer vorgefunden hatten. Mit knapp 30 Minuten Verspätung kamen wir endlich von Schiff.
Das Schiff lag im schmucklosen Industriehafen von Phú Mỹ, in dem es keine touristische Infrastruktur gab. Auf dem Dock empfing uns wie angekündigt Mr. Thong, der uns zum bereitstehenden Bus führte. Ralf Dittko stieg außerhalb des Hafengeländes zu, da er kein offizieller Tour-Guide ist und somit Schmiergeld hätte zahlen müssen, um das Hafengelände zu betreten. Eine der vielen Geschichten, die wir im Laufe des Tages über das Leben in Vietnam lernen sollten.
Als wir den Industriekomplex um den Hafens herum hinter uns gelassen hatten, war uns schnell klar, dass es hier anders ist: unzählige kleine verhaute Geschäfte, Unrat auf den Straßen und Mopeds äberall.
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| Mopeds | Reisfelder mit Grabmählern |
Die Route führte auf der QL51 nach Norden Richtung Saigon, um später auf die Ringautobahn CT01 abzubiegen. Es war viel Verkehr und immer wieder kam es zu Stockungen. Unterwegs überholten wir einen Beerdigungskonvoi und Ralf machte uns auf vereinzelte Grabmähler in den Reisfeldern aufmerksam, denn in Vietnam ist es erlaubt, Verstorbene auf dem eigenen Grund und Boden zu bestatten.
Der Süden Vietnams, insbesondere das Mekong-Delta gilt als die Reisschale der Nation. Pro Jahr sind 3 Ernten möglich und so säumten gelegentlich Reisfelder die Straße. Gelegentlich waren Bauern mit den typischen spitzen Chinahüten unterwegs.
Während der Fahrt erzählte Ralf Dittko recht kurzweilige Anekdoten aus dem Alltagsleben in Vietnam und wie es ihm als Auswanderer seit 1994 ergangen ist, so dass einem die Fahrt gar nicht so lange vorkam, wie sie eigentlich war.
Nach gut 3 Stunden Fahrt erreichten wir den Ort Mỹ Tho am Mekong und wir stiegen auf ein großes Boot um, das uns hinüber zu einer kleinen Insel brachte. Auf dem sehr breiten Fluss tummelten sich zahlreiche Boote aller Art, bis hin zu kleinen Frachtern. Das Wasser war aufgrund der Sedimente braun und machte keinen wirklichen einladenden Eindruck, was vielleicht auch an diversem "Treibgut" lag.
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| Bootsanleger in Mỹ Tho | auf dem Mekong |
Auf der Insel spazierten wir entlang Obstbäumen, wo uns besonders die riesigen Früchte der Jack Fruit beeindruckten. Daneben gab es Papaya und Grapefruit. Zwischendurch hatte es kleine Häuschen, deren Baustil uns eher an den Mittelmeerraum erinnerte.
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| Anlegestelle | Jack Fruit |
Mit einem Longtail Boot setzten wir auf eine weitere kleine Insel über, wo Ruderboote auf uns warteten. Jeder bekam einen Chinesen-Hut aufgesetzt und zu viert wurden wir durch einen Kanal gerudert, La Gondola in Vietnam. Die Aktion war sicher etwas touristisch, aber irgendwie auch ganz witzig.
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| Mit Chinahut ... | ... durch die Palmenplantagen |
Eigentlich sollte es noch weiter gehen, aber eine Schleuse war geschlossen, um einer Versalzung der Palmenplantagen entgegenzuwirken. Ein kurzer Fußweg brachte uns zurück zur Straße, wo bereits einige Tuk Tuks auf uns warteten. An einem Stand wurde Schlangenschnapps und nebenan Fleisch zum Verkauf angeboten, ungekühlt und voller Fliegen versteht sich. Wir waren froh, dass wir uns für das vegetarische Gericht entschieden hatten.
Nach einer kurzen Wartezeit waren auch wir an der Reihe und düsten laut knatternd durch die Plantage, was richtig Spaß gemacht hat. Deutsche Sicherheitsstandards und den CO2-Abdruck der Zweitackter musste man für einen Moment ausblenden.
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| Mit dem Tuk Tuk ... | ... zum Mittagsessen |
Die Fahrt endete an dem überraschend gepflegten Restaurant Nhà hàng Sông Nước Miền Tây, wo für den Bus im Schatten eine lange Tafel vorbereitet war. Das Essen war im Bus vorbestellt worden, so dass alles recht zügig ging. Wir hatten uns für vegetarische gebratene Nudeln entschieden, die sehr lecker schmeckten. Dazu gab es ein kühles vietnamesisches 333-Bier. Nach dem Essen brachte uns das große Boot zurück zum Anleger in M? Tho.
Anschließend fuhren wir mit dem Bus zurück ins Zentrum. Erneut war viel Verkehr und immer wieder standen wir kurz im Stau, so dass sich die Strecke ziemlich zog. In der Stadt fuhren wir durch einige Geschäftsstraße mit endlos vielen kleinen ziemlich verhauten Läden. überall wuselte es nur so von Mopeds, was Saigon als der Stadt mit den weltweit meisten Mopeds pro Einwohner alle Ehre machte. Selbst Gehwege und die kleinen Innenhöfe waren zugestellt. Vom Bus aus konnte man das Treiben gut beobachten, was zu Fuß nur mühsam einzufangen gewesen wäre.
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| Mopeds ... | ... überall |
Unser Ziel war das alte Hauptpostamt. Nach einem kurzen Shopping-Stop spazierten wir als Gruppe durch die Innenstadt, vorbei am Opernhaus und dem im frühen 20. Jahrhundert erbauten Rathaus im französischen Kolonialstil, heute Sitz des Volkskomitees, vor dem die Staute von Hồ Chí Minh, dem Gründer der kommunistischen Partei Vietnams. So richtig eindrucksvolle Bauwerke gab es nicht.
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| Hauptpostamt | Opernhaus |
Das eigentliche Highlight war die Rooftop Bar des Liberty Central Citypoint Hotel, von wo aus man einen herrlichen Blick auf die Stadt hatte. Ein sehr leckerer Eiskaffee war inklusive. Der Pool selber ist etwas klein geraten.
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| Ausblicke von ... | ... der Rooftopbar |
Auf der Weiterfahrt erhaschten wir noch einen Blick auf Landmark 81, einem Wolkenkratzer am Ufer des Saigon Flusses.
Eigentlich wäre noch ein optionaler Stopp beim Blumenmarkt vorgesehen gewesen. Doch aufgrund der verspäteten Abfahrt und des starken Verkehrs war hierfür keine Zeit mehr. Ralf legte sich da verständlicherweise auf die sichere Seite, obwohl ihm schon bewusst war, dass hinter uns noch TUI Busse waren. Kurz vor dem Hafen war ein Lkw in den Graben gefahren und wir verloren ca. 25 Minuten. Ja, die Gefahr das Schiff zu verpassen, ist schon real, aber Ralf ist dies nach seinen eigenen Angaben noch nie passiert.
Fazit: aufgrund Ralf's kurzweiligen Erklärungen und Anekdoten eine tolle Tour, bei der wir viel über Land und Leute gelernt haben. Ohne diese hätte sich die lange Fahrt wohl sehr gezogen. Beim nächsten Mal würden wir versuchen, den Schwerpunkt auf die Natur des Mekong Deltas zu legen.
Wie zu erwarten war, verzögerte sich die Abfahrt des Schiffs um eine knappe Stunde, da wir noch auf fehlende Busse warteten. Wir überbrückten die Zeit mit einem Drink auf Deck 14, auch nicht das Schlimmste, was einem passieren konnte.
Nach einem gediegenen 5 Gang Menü war White Night auf dem Pooldeck angesagt. Die Crew hatte sich mächtig ins Zeug gelegt. Ein wirklich gelungener Abend!
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| White night party ... | ... auf dem Pooldeck |
Der Tag begann mit einem gemütlichen Frühstück am Heck und anschließendem Chillen auf dem Balkon. Ja, so eine Balkonkabine hat schon seine Vorzüge. Da kann man den Kampf um die Liegen auf dem Pool ganz gelassen sehen.
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| Housekeeping Künstler |
Um 10:40 Uhr war Crew-Modenschau an der Treppe bei der TUI Bar. Ganz nett gemacht und kurzweilig. Danach luden die Geschäfte des Neuen Walls zum Flanieren ein. Gekauft haben wir wie immer nichts.
Wir schauten noch kurz beim Reisebüro vorbei, wo wir beim gleichen freundlichen Herren waren, bei dem wird letztes Jahr in der Karibik diese Reise gebucht hatten.
Ein recht informativer, jedoch etwas langatmiger Vortrag von Ingeborg Schneider über Koh Samui beendete den Vormittag.
Nach den Mittagessen sprangen wir kurz in den angenehm warmen Pool, bevor wir uns im Gym auf dem Crosstrainer betätigten, natürlich in erster Reihe mit Blick auf das glatte blaue Meer. Und bevor wir uns umschauten, war auch der Nachmittag schon wieder vorbei.
Beim üblichen Aperitif bei der ÜberschauBar lud perfektes Abendlicht zu einem Fotoshooting ein.
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| Fotoshooting ... | ... auf Deck 14 |
Als Abendprogramm schauten wir uns die zweite Vorstellung von Joy Peters im Theater, das auch diesmal fast voll besetzt war. Dieser Gastkünstler hat diese Reise wirklich durch seine Vorstellungen bereichert.
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| Theater |
Natülich dufte ein letzter Absacker auf dem Pooldeck nicht fehlen.
Eine Mischung aus Sonne und Wolken begrüßte uns bei der Einfahrt in die Bucht von Nathon Town, dem Hauptort an der Westküste von Koh Samui. Es versprach erneut ein schöner Tag zu werden.
Heute stand für uns ein Novum an: Tendern! Etwas verunsichert durch die zahlreichen negativen Berichte bezüglich Buchen von Tenderzeiten hatten wir uns für einen TUI Ausflug entschieden, denn bei gebuchten Ausflügen musste man sich um nichts selber kümmern.
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| Zum ersten mal ... | ... Tendern |
Der Aufruf zum Tendern erfolgte über Ländernamen, so dass es diesmal kein Gedränge gab. Wir bekamen Tenderland Irland (07:00 Uhr) zugewiesen. Der Ausstieg erfolgte über eine Luke auf Deck 2. Da kein Wellengang war, stellte das keine besondere Herausforderung dar. Zum Einsatz kamen externe Boote von Land und nur ein eigenes Tenderboot, da diese viel zu wenig Kapazität haben. Die Überfahrt dauerte gute 15 Minuten. Eindrucksvoll präsentierte sich die Silhouette des Schiffs in der Morgensonne.
An der Peer stiegen wir auf ein anderes Boot um, das uns zum Mo Ko Ang Thong National Marine Park brachte. Zum Glück war das Schiff wie oft bei TUI Ausflügen nicht ganz voll, so dass man entspannt im Schatten sitzen konnte. Nach knapp 2 Stunden leicht schaukelnder Überfahrt kamen die pittoresken Felseninseln in Sicht.
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| Mit dem Ausflugsboot ... | ... in den Nationalpark |
Nach einer kurzen Fahrt entlang der mit dichtem Wald bewachsenen Felsen stoppte das Schiff in einer kleinen Bucht. Die Gruppe wurde geteilt. Die erste Hälfte ging Kajak-Fahren, die andere durfte baden. Wir wurden der ersten Gruppe zugeteilt.
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| Pittoreske Felsen ... | ... im türkisen Wasser |
Mit Schwimmwesten ausgestattet bestiegen wir die Kajaks. Bei dieser etwas wackeligen Angelegenheit unterstützen die Guides sehr gut, so dass niemand unfreiwillig im Wasser landete.
Obwohl es eigentlich keinen merklichen Wind hatte, wackelte das kleine Boot doch ganz ordentlich, doch wir konnten gut mithalten. Vielleicht war die Haltungsnote nicht immer optimal, aber zumindest sind wir nicht wie andere gekentert. Besonders spektakulär war die Einfahrt in eine kleine Bucht.
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| Spaß beim ... | ... Kajakfahren |
Auch hier sorgten die Guides dafür, dass niemand mit den schroffen Felsen in der engen Durchfahrt kollidierte. Nach einer guten halben Stunde Spaß und Abenteuer hatten wir eine der kleinen Felseninseln umrundet und tauschten im fliegenden Wechsel die Boote mit den Zurückgebliebenen. Danach schwammen wir eine Runde im dem angenehm warmen und recht salzigen Wasser. Einfach nur schön!
Zur Stärkung hatte die Crew ein kleines Buffet aufgebaut. Es gab Hähnchenkeule, Gemüse und Reis. Vom ungekochten Speisen hielten wir sicherheitshalber Abstand, obwohl der Salat recht frisch aussah.
Weiter ging die Fahrt durch den Nationalpark zu einem Strand auf der Hauptinsel Koh Wua Ta Lap. Da das große Boot nicht anlegen konnte, stiegen wir in kleinere Longtail Boote um, die uns zu einem super wackeligen Schwimmsteg brachten, wo man beim Aussteigen wirklich aufpassen musste, damit man nicht ins Wasser fiel. Für Leute mit Gehbehinderung definitiv nicht empfehlenswert!
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| Koh Wua Ta Lap | Ang Thong Nationalpark |
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| Ein traumhafter ... | ... Strand |
Viele ziemlich steile Stufen des Pha Jun Jaras Nature Trails führten hinauf zu einem Aussichtspunkt. Wir stiegen hoch bis zur vierten von fünf Plattformen, ein lohnendes, jedoch sehr schweißtreibendes Unterfangen.
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| Phantastische Ausblicke vom ... | ... Pha Jun Jaras Nature Trail |
Dafür wurden wir mit einem gigantischen Ausblick bei bestem Fotolicht auf die Bucht mit den zahlreichen Felseninseln belohnt. Einmal mehr hatten wir sehr viel Glück mit dem Wetter.
Anschließend chillten wir bei einem kühlen Getränk am schönen Strand und machten ein paar Fotos, bevor sich das Schiff auf den Rückweg machte. Insgesamt ein sehr lohnender und gelungener Ausflug mit deutscher Reiseleitung. Volle Empfehlung!
Wir schauten noch einen Sprung in den Ort, wo es außer einer abenteuerlichen Stromverkabelung nicht wirklich etwas Sehenswertes gibt. Hier muss man nicht gewesen sein. Ein kurzer, aber kräftiger Regenschauer sorgte für die passende Schwüle. Am Peer hatte es einen kleinen Markt mit illusteren Garküchen. Zum Verkosten fehlte uns allerdings der Mut.
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| abenteuerliche Verkabelung | Garküche |
In der Zwischenzeit hatte sich eine lange Schlange bei den Tenderbooten für die Rückfahrt gebildet. Da die eingesetzten externen Schiffe ein großes Fassungsvermögen hatte, ging die Prozedur jedoch recht zügig vonstatten, so dass wir mit nur wenigen Minuten Verspätung loskamen. Das letzte Tenderboot war vom Schiff und hatte die Fahrräder geladen. Als das Horn ertönte und die Hymne abgespielt wurde, waren wir mit einem Drink auf Deck 14 dabei. Wie immer ein tolles Schauspiel. Nur der Sonnenuntergang war nicht ganz astrein.
Nach dem Abendessen klang der Abend bei einem ausgedehnten Schnack an der Außenalster aus.
Mit wenigen Minuten Verspätung machte das Schiff im Industriehafen Laem Chabang fest, was erneut zu Gedränge am Ausgang führte.
Heute waren wir mit Bengi-Tours unterwegs, einem privaten Veranstalter, der in diversen Foren sehr gutes Feedback bekommen hat. Im Vorfeld wurde für jede Ausflugsgruppe ein WhatsApp Chat eingerichtet, worüber Informationen an alle Teilnehmer verteilt wurden. Sehr effizient. Um 08:20 Uhr traf sich unsere Gruppe G13. Alles klappte wie besprochen.
Mit einem VIP-Van, der angenehm Platz für 10 Personen bot, fuhren wir auf der vierspurigen und durchgehend beleuchteten Autobahn A7 in Richtung Bangkok. Es war Sonntag Morgen und wenig Verkehr, so dass wir mit 110 km/h zügig vorankamen und einige TUI-Busse, die vor uns gestartet waren, überholten. Während der Fahrt gab es keine Erklärungen.
Unterwegs hielten wir bei einer hochmodernen, voll digitalisierten, aber vor allem sehr sauberen Toilette, an der auch die TUI-Busse Station machten. Bei einem weiteren kurzen Stopp beim Flughafen wurde das Geld wie vereinbart zahlbar in € bar eingesammelt, damit die Guides in der Stadt nicht überfallen werden.
Der Fahrer und unser Guide waren nicht optimal abgestimmt, so dass wir 30 Minuten umherirrten, bis sich die beiden schließlich fanden. Unser sehr engagierter Tour-Guide Sakkaphol (+66 87 785 3976) hat lange Zeit in Hamburg gewohnt und sprach sehr gutes Deutsch. Er führt seit 30 Jahren Touristen durch Bangkok. Sehr empfehlenswert! Der Stadtrundgang fand zu Fuß statt, was trotz der sehr hohen Temperaturen besser war, weil dadurch das andauernde Ein- und Aussteigen entfiel.
Erste Station war der Wat Pho, der Tempel des liegenden Buddhas, der aufgrund seiner 46m Länge gar nicht so einfach zu fotografieren war. Es wimmelte nur so von Menschen und unser Guide hatte alle Mühe die Gruppe zusammenzuhalten, damit niemand verloren ging. Das hat sich aber im Laufe des Tages rasch verbessert.
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| Liegender Buddha |
Nächster Programmpunkt war der Große Palast, der ehemaligen Residenz der thailändischen Könige. Eigentlich hätte man die Strecke a uch laufen können, aber unser Guide sah einen Bus der Linie 82 kommen und bescherte uns spontan ein zusätzliches Erlebnis.
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| Carola ... | ... im Bus |
Da im Palast strenge Kleidungsvorschriften gelten, ging es zunächst in eine klimatisierte Straßenunterführung, wo es eine Bank zum Hinsetzen und Toiletten gab. Ja, unser Guide kannte die Spots. Am Eingang wechselten wir einige Thailändische Bahts.
Die weitläufige Anlage umfasst mehrere Höfe: Tempel, Altäre, Skulpturen, Pagoden und Paläste. Alles mit Blattgold und Edelsteinen reichlich verziert. Angesicht der Pracht kamen wir aus dem Staunen gar nicht heraus. Entsprechende Menschenmassen waren unterwegs. Unser Guide suchte immer wieder eine ruhige Ecke, um uns Erklärungen zugeben. Danach standen ein paar Minuten zur Verfügung, um sich Details anzuschauen und Fotos zu machen, eine sehr ausgewogene Mischung. Hier hätten man sicher auch einen ganzen Tag verbringen können.
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| Eingangsbereich | Tempel |
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| Smaragd Buddha | Neuer Palast |
Das Highlight war der Wat Phra Kaeo, der Tempel des Smaragd-Buddha. Die etwas unscheinbare Statue thront hoch über den Köpfen der Menschen in ihrem eigenen Tempel und außer dem König darf niemand dem Buddha Bildnis zu nahe kommen, insbesondere beim jahreszeitlichen Wechsel der Kleidung, die vom Thailändischen persönlich Regenten vollzogen wird.
Vorbei am neuen Palast verließen wir die Anlage durch einen Hinterausgang und liefen vorbei an traditionellen Apotheken und abenteuerlichen Garküchen, die zwar sehr einladend ausschauten, aber bezüglich der Hygiene wohl mit den Street-Hawkern in Singapur nicht mithalten konnten. Durch die verschlungene Gassen des illusteren Amulettmarkts fürte uns unser Guide zur Linda Kitchen, einem kleinen Restaurant direkt am Chao Rhraya Fluß, wo wir bei einem einfachen, aber recht leckeren Essen sehr schön gesessen sind.
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| Amulettmarkt | Linda Kitchen |
Frisch gestärkt stand eine Tuk Tuk Fahrt auf dem Programm. Wir brausten mit den knatternden Zweitacktern ein paar flotte Runden durch die Straßen, bevor wir beim Blumenmarkt ausstiegen.
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| Unterwegs mit dem Tuk Tuk |
An zahlreichen kleinen Läden wurde ein Meer von Blüten aller Art feilgeboten, die kunstvoll zu Kränzen und Girlanden zusammengebunden waren. Besonders beeindruckten uns die großen Lotosblumen.
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| Blumenmarkt | Lotosblume |
Zwischendrin gab es die üblichen Garküchen. Es herrschte gar nicht so viel Betrieb, so dass wir uns nicht so richtig vorstellen konnten, dass all diese Pracht verkauft werden wird, bevor sie verwelkt ist. Am Ausgang hatte es einen selbstverständlich reichlich mit Blüten geschmückten Hindu-Tempel und einige Obst- und Gemüsestände. Unser Guide organisierte für uns kleine Bananen, die sehr lecker schmeckten.
Vom Blumenmarkt war es nur ein kurzes Stück zur Wasserbushaltestelle Rajinee (N7), wo wir von einem Long Tail Boot abgeholt wurden. Nachdem wir den breiten Chao Phraya überquerten hatten, schipperten wir durch die Klongs. Verfallene Holzhütten, von denen einige noch bewohnt waren, und heruntergekommene Häuser voller Unrat säumten unseren Weg. Dazwischen gab es einige kleine Tempel, Hinterhofgeschäfte, aber auch die eine oder andere Hipster-Bar. Alles wirkte auf uns wie aus einer a nderen Welt.
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| Klong Rundfahrt | Sitzender Buddha |
Nachdem wir den riesigen sitzenden goldenen Buddha des Wat Paknam Phasi Charoen passiert hatten, gab es einen Stau der Touri-Boote an einer Schleuse. Spontan entschloss sich unser Guide an einer kleinen Treppe auszusteigen, was ein leicht abenteuerreiches Unterfangen war, bei dem zum Glück niemand ins Wasser gefallen ist.
Zu Fuß ging es vorbei an einem Mönchswohnheim, bei dem gerade Waschtag war, zum Wat Arun, dem Tempel der Morgenröte, und einem der Wahrzeichen Bangkoks, das wir bereits von Chao Phraya Fluss aus von Weitem gesehen haben.
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| Chao Phraya Fluss | Wat Arun |
Eine steile Treppe führte hinauf zu einer Plattform, auf der man den zentralen Tempelturm, genannt Phra Prang, umrunden und die mit Figuren reichlich verzierten kleineren Türme bestaunen konnte. Die noch steilere Treppe hinauf zur zweiten Plattform war gesperrt. Das Timing am späten Nachmittag war perfekt, denn es war nicht mehr so voll und die Abendsonne sorgte für bestes Fotolicht.
Der Tempel wurde von jungen Paaren als Fotokullise für Instagram genutzt. Hierzu konnte man sich am Eingang historische Gewänder ausleihen und ein aufwändiges Make-Up auftragen. Anschließend wurden die besten Posen ausgiebig festgehalten. Nur die weißen Sneakers oder Adiletten wirkten nicht ganz stilecht.
Gleich beim Ausgang des Tempels war eine Wasserbushaltestelle, mit dem wir zwei S tationen bis nach Ratchawong (N5) in Richtung Downtown fuhren. Noch einmal präsentierte sich die Skyline im schönen Abendlicht.
Ein kurzer Spaziergang entlang der belebten Ratchawong Road, vorbei an abenteuerlicher Verkabelung, illusteren Garküchen und Ständen mit Seafood und exostischen Früchten zum Grand China Hotel, wo wir uns mit andern Bengi-Gruppen auf einen Drink trafen, um den abendlichen Ausblick auf die Stadt zu genießen. Bei einem authentischen Singha Thai Beer beobachteten wir, wie sich die Sonne über der schier endlosen Stadt unterging und ließen wir die Eindrücke auf uns wirken.
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| Panorama von der ... | ... Roof Top Bar des Grand China Hotels |
Anschließend wartete der Minibus der uns zur Khaosan Road brachte, dem Backpacker Viertel, wo die wildesten Sachen zum Essen angeboten wurden. Das Spektrum reichte von Skorpionen, Spinnen, Schlangen, Heuschrecken, Maden aller Art und Krokodilfleisch. Tatsächlich haben sich einige Leute etwas davon geholt. Wir begnügten uns für 20 Baht (=50ct) ein Foto von diesen "Köstlichkeiten" zu machen. Die Garküchen und das frische Obst schauten zwar sehr einladend aus, aber so richtig trauten wir ihnen doch nicht über den Weg und so kehrten wir banausenhaft beim McDonald's ein, was den zusätzlichen Vorteil hatte, dass man sich in dem klimatisierten Raum abkühlen konnte.
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| Khaosan Road | lecker Essen |
Wir kehrten in eine der zahlreichen Musikbars ein und beobachteten bei einem großen Chang Bier (100 Baht = 2,50€) das illustere Publikum, bevor wir noch die letzten Bahts für ein paar Souvenirs ausgaben.
Um 20:15 Uhr verabschiedeten wir uns von unserem Guide und der Minivan brachte uns in 2h Fahrt zurück zum Schiff. Fazit: ein fantastischer und sehr gut organisierter Ausflug. ähnliches wurde auch von anderen Bengi-Touren berichtet. Also: volle Empfehlung!
Nach einem kleinen Snack im Tag&Nacht Bistro saßen wir noch lange mit Birgit und Christian an der ÜberschauBar um die Erlebnisse des Tages zu reflektieren. Ein angenehm leichter Wind hatte die Hitze des Tages vertrieben. Was für ein genialer Tag!
Das Schiff legte um 02:00 Uhr ab, was bedeutete dass der heutige Tag de facto ein Seetag war.
Der Morgen begann bedeckt und es regnete kräftig. Wir ließen es bei einem Kaviar Frühstück im Atlantik entspannt und stilvoll angehen. Mit dem Wetter hatten wir bisher mehr als Glück. Da konnte man sich wirklich nicht beklagen.
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| Kaviarfrühstück ... | ... im Atlantik Classic |
Den Vormittag verbrachten wir auf dem Balkon: Ein leichter warmer Wind und das Meeresrauschen, einfach wunderschön und erholsam. Zum Mittagessen kehrten wir in der Osteria auf eine Pizza ein, gefolgt von einem Espresso in der Himmel & Meer Lounge. Den Nachmittag verbrachten am Pool. Ein herrlich entspannter Tag ohne Schwüle und Schwitzen.
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| Blaue Stunde auf dem Pooldeck |
Zur blauen Stunde waren wir bei der ÜberschauBar auf Deck 14 und genossen das eindrucksvolle Farbenspiel bei einer Flasche Tiger Bier, bevor wir uns im Atlantik Classic das super leckere 5-Gang Menu einverleibten.
Anschließend gab es im Theater die Crew-Show, die sehr gut gemacht war. Danach genossen wir noch die laue Nacht bei einem letzten Absacker am Pool.
Heute morgen hatte wir uns noch einmal für die Aqua-Gymnastik angemeldet, haben uns jedoch mit der Zeitumstellung vertan, so dass wir eine Stunde zu Früh am Pool waren. Trotz der frühen Stunde waren die Liegenreservierer bereits unterwegs, eine wirkliche Unsitte und das trotz wiederholter Ermahnung durch den Kapitän.
Zum Frühstück hatten wir uns mit Birgit und Christian auf der Terrasse am Heck des Ankelmannsplatz verabredet, immer eine schöne Ecke, um bei einem Glas Sekt entspannt zu sitzen.
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| Brücke | Deck 14 Ankelmannsplatz |
Danach schlenderten wir etwas durch das Schiff und schauten uns die sehr interessante nautische Fragestunde mit dem Kapitän und leitenden Offizieren im Theater an, bevor wir uns ans Packen machten.
Auch den Nachmittag ließen wir mit einem Gang zum Buffet am Ankelmannsplatz und einem Kaffee in der Himmel & Meer Lounge entspannt angehen.
Am Pool hatte es 36°C und der Boden war so heiß, dass man kaum auftreten konnte. Der Himmel hatte sich etwas zugezogen und es war drückend heiß. Alles eigentlich nicht wirklich unser Ding, aber irgendwie hatten wir Gefallen daran gefunden und haben es genossen.
Bevor wir zum Abendbuffet im Anckelmannsplatz gingen, machten wir die Koffer fertig und stellten sie vor die Tür, kein gutes Gefühl, aber alles hat mal ein Ende. Beim Apero auf Deck 14 lud das herrliche Abendlicht zu einem kleinen Fotoshooting ein.
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| Fotoshooting |
Nach dem Abendessen im Anckelmannsplatz fand auf dem Pool Deck die große Farewell Party statt, bei der die Crew sich von den Gästen verabschiedete und die speziell für diese Reise gestaltete Seekarte verlost wurde. Bei dem einen oder anderen Jack Cola feierten wir ein letztes mal bis die Bar zu machte.
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| Farewell Party ... | ... auf dem Pooldeck |
Nachdem wir die letzten Sachen zusammengepackt und die Handkoffer im Theater abgestellt hatten, trafen wir uns ein letztes mal mit Birgit und Christian zum Frühstück auf der Terrasse des Anckelmannsplatz. Danach hieß es Abschied nahmen.
Wir verließen das Schiff gegen 10:00 Uhr. Die Immigration war problemlos und auch die Koffer hatten wir in der riesigen Eingangshalle schnell gefunden. Den Fußweg zur MRT Station Marina South Peer kannten wir schon. Nach kurzer Fahrt erreichten wir unser Hotel Marina Bay Sands.
Beim Check-in wurde uns ein Executive-Upgrade angeboten, der einen early check-in, sowie ein umfangreiches Frühstücksbuffet beinhaltete. Wir wurden schwach, denn bei dem Zimmerpreis spielten die 150€ Aufpreis auch keine Rolle mehr. Uns wurde ein Zimmer im 26. Stock mit City-View angeboten. Damit wir bereits die Annehmlichkeiten des Hotels, insbesondere den legendären Infinity Pool bereits in Anspruch nehmen konnten bis das Zimmer fertig war, bekamen wir vorläufige Schlüsselkarten, was wir zu einem Abstecher zur Aussichtsplattform nutzten.
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| Ausblicke von der... | ... Besucherplattform |
Als Hotelgast hatte man VIP access, so dass es keine Wartezeiten gab und wir sogleich die umfassende Aussicht auf die Bay, den Financial District und die zahlreichen auf Reede liegenden Frachtschiffen genießen konnten, diesmal von der entgegengesetzten Perspektive als vom Swissôtel The Stamford aus. Den Pool konnte man von der Seite sehen. Natürlich waren auch zahlreiche TUI-Gäste von der nächsten Fahrt unterwegs, unverwechselbar an den blauen Tafeln der Guides zu erkennen.
Anschließend schlenderten wir etwas durch die Mall und das Casino, bis wir eine SMS erhielten, dass unser Zimmer fertig ist. Sofort waren wir überwältigt von der luxuriösen Ausstattung: feinste Echtholzmöbel mit Leder verziert, riesiger Flachbildfernseher, geräumiges Marmorbad mit Wanne und Dusche, Nespresso Maschine und selbstverständlich der großartige Blick aus den bodentiefen Fenster. Beim Betreten des Zimmers öffneten sich die Vorhänge und das Licht ging an. Klar, etwas technischer Schnickschnack musste schon auch sein.
Aber jetzt holten wir schnell die Badesachen raus und steiften den sehr flauschigen Bademantel über und ab ging es zum Pool, der sich durch ein wirklich einzigartiges Ambiente auszeichnet.
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| Infinity Pool... | ...einfach nur legendär |
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| Entspannung in der Liege ... | ... und im Wasser |
Hier konnte man in einer Liege sehr schön entspannen ohne zu schwitzen, da es aufgrund der Höhe eine leichte Brise hatte. Die Kante des Pools vor der Skyline war der absolute Wahnsinn. Hier muss man einfach gewesen sein.
Zum Afternoon Tea kehrten wir beim TWG Tea in der Mall ein. Hier konnte man in edler Umgebung sehr schön sitzen und das illustere Publikum zu beobachten, das vornehmlich aus schick gekleideten jungen Chinesinnen bestand. Im Hintergrund spielte der Schneewalzer und andere klassische Stücke, was wir mitten in Südostasien nicht erwartet hätten. Auf der Karte standen gefühlt 100+ Teesorten und wir hatten keinen richtigen Plan, was wir bestellen sollten, wurden aber sehr gut beraten. Dazu gab es 4 Macarons.
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| Tee time ... | ... im TWG |
Wir beschlossen zum Abendessen zum Boats Quay zu laufen. Entspannt ließen wir all die Eindrücke dieser großartigen Stadt noch einmal auf uns wirken. Da es uns beim letzten mal so gut geschmeckt hat, kehrten wir noch einmal beim Tandoori Zaika ein. Erneut eine gute Wahl.
Zurück am Hotel schauten wir noch einmal an den Pool, um diesen besonderen Ort auch bei Nacht auf uns wirken zu lassen. Bevor wir uns in die Fluten stürzten, schauten wir uns von oben die Garden Rhapsody im Super Tree Grove an, die auch von dieser Perspektive sehr eindrucksvoll war.
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| Auch bei Nacht ... | ... sehr eindrucksvoll |
Nach dem Schwimmen machten wir eine Erfahrung, die wir in diesem Urlaub noch nie gemacht hatten: uns fröstelte leicht! Wir kuschelten uns in die Bademäntel und genossen das Leben in einer windgeschützten Liege.
Die Spectra Light Show fand heute Abend erst um 22:30 Uhr. Etwas müde von den Erlebnissen des Tages, beobachteten wir das Spektakel vom Zimmer aus.
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| Blick vom Zimmer aus |
Der Tag begann mit einem gediegenen Frühstück im Rise in der Lobby, das im Upgrade inklusive war. Wir waren früh dran, um das reichhaltige Angebot des gigantischen Buffets ohne großes Gedränge genießen zu können.
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| Eindrucksvolle Architektur ... | ... im Foyer |
Es gab an einen westlichen Anteil, der bei den Asiaten besonders beliebt war. Besonders die kleinen süßen Teilchen standen hoch im Kurs. Wir bevorzugten wie viele andere Europäer den asiatischen Teil mit gebratene Nudeln, Dumplings und anderen Sachen, von denen wir noch nie etwas gehärt haben. Werner holte sich eine Laksa Fischsuppe, eine Singapur Spezialität, die von einem Chef wunschgemäß frisch zubereitet wurde. Ultra lecker! Natürlich konnte man frisch zubereitete Eierspeisen bestellen und vom reichhaltigen Früchteangebot mit Litchees aller Art naschen.
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| Frühstücksbuffet | Laksa |
Tipp: nicht am falschen Fleck sparen und sich mal was gönnen!
Frisch gestärkt statteten wir noch einmal an den Pool, wo noch nicht viel los war, so dass wir eine schöne Loge mit Ausblick ergatterten. Dazu wurden kleine Gläschen mit kalten Saft gereicht, sehr entspannt. Hier konnte man es wirklich gut aushalten.
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| Im Whirlpool | Im Pool |
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| Im Bademantel | Fruchtige Erfrischung |
Aber es half nichts, der Rückflug rückte immer näher und so packten wir die Koffer zusammen und stellten sie in der Gepäckaufbewahrung bei der Rezeption unter. Auch diesmal erhielten wir Tageskarten, um die Annehmlichkeiten des Hauses bis 18:00 Uhr nutzen zu können.
Ein kleiner Spaziergang führte uns zum quirligen Food Court in der Mall, um uns ein letztes mal der asiatischen Cousine hinzugeben. Anschließend schauten wir auf das Observation Deck, wo auch heute TUI Gruppen unterwegs waren.
Die restliche Wartezeit verbrachten wir am bzw. im Pool. Es herrschte reger Betrieb und so gut wie alle Liegen waren belegt, umso mehr machte es Spaß das illustre Publikum zu beobachten.
Es hatte sich etwas zugezogen, so dass uns der Abschied etwas leichter fiel. Gegen 17:00 Uhr, brachen wir auf: lange Hose anziehen, Gepäck holen und mit der MRT zum Flughafen. Auch der Self-Service beim Check-in klappte ohne Probleme.
Es war noch genügend Zeit um beim Jewel, dem größten Indoor-Wasserfall der Welt, vorbeizuschauen, gerade rechtzeitig zur Light Show um 20:00 Uhr, die recht eindrucksvoll war.
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| Jewel | Wasserfall |
In der Halle war es sehr stickig und die sonstigen "Attraktionen" waren sehr teuer und eher zweifelhafter Natur, so dass wir froh waren, nicht früher zum Flughafen gefahren zu sein.
Nach einer kurzen Wartezeit am Gate ging es zurück in Richtung Heimat. Wir hatten die gleichen Sitzplätze wie beim Hinflug, erneut eine gute Wahl, denn der Flieger drehte eine perfekte Schleife über der Stadt.
Nach einem angenehmen Flug kamen wir wohlbehalten zu Hause an.