Mittelamerika Kreuzfahrt

19.02.2026

Cozumel (Mexiko)

Als wir heute Morgen das Schiff verlassen wollten, bildete sich am Ausgang ein Stau, da ein Krankenwagen direkt bis vor den Eingang vorgefahren war – Dinge, die man wirklich nicht braucht.

Bereits gestern Abend waren wir per Brief darüber informiert worden, dass unser Ausflug um eine Stunde nach hinten verlegt wurde. So blieb uns genügend Zeit für einen kleinen Bummel durch den Ort. Außer ein paar Souvenirshops und Bars gab es allerdings nicht viel zu sehen. Alles war sauber, und wir fühlten uns sicher. Vom Fährterminal legten mächtige Katamaran-Fähren zum Festland ab.

Mit einem kleineren Katamaran nahmen wir schließlich Kurs auf die Isla Pasión, eine Privatinsel im Norden von Cozumel. Die Fahrt dauerte gut eine Stunde und es schaukelte ordentlich. Das Boot war jedoch groß genug, sodass man sich etwas bewegen konnte. Die Ausblicke vom Oberdeck auf das türkis schimmernde Wasser waren atemberaubend.

Dort angekommen, waren wir sofort begeistert von dieser sehr gepflegten Anlage. Wir hatten drei Stunden Aufenthalt; Liegen, Sonnenschirme, ein kleiner Imbiss und Getränke waren inklusive – fast schon paradiesisch.

Zunächst stärkten wir uns mit Chicken Tacos und einem Bier im Restaurant. Es schmeckte ganz ordentlich.

Gefühlt war die Insel ein einziger Instagram-Hotspot. Überall gab es wunderschöne Kulissen, die zum Posen und Verweilen einluden. Das kürzlich auf dem Schiff getraute Paar nutzte den Strand für seine Hochzeitsfotos. Ein Saxophonspieler sorgte für eine dezente musikalische Untermalung.

Das Wasser war traumhaft warm und klar – vom fantastischen Farbenspiel ganz zu schweigen. Im Wasser standen eine Schaukel und Hängematten. Ebenfalls sehr fotogen, aber gar nicht so einfach hinaufzukommen.

Anschließend gönnten wir uns noch einen Rum Punch (oder waren es gar zwei?) an der offenen Bar. Und ehe wir uns versahen, war die Zeit in diesem kleinen Paradies auch schon vorbei.

Auf der Rückfahrt war ein Saxophonspieler mit an Bord. Spontan wurde die Aktivbox ausgepackt und aufgespielt. Die Rückfahrt verging wie im Fluge.

Die Abfahrt des Schiffs verzögerte sich um fast eine Stunde, da noch auf eine Fähre vom Festland mit 400 Passagieren gewartet wurde.

Nach dem Abendessen im Anckelmannsplatz feierten wir auf dem Pooldeck bei Musik aus den 80er- und 90er-Jahren. Die Offiziere mixten Cocktails, und die Showtruppe schaute ebenfalls kurz vorbei.

Es wehte ein kräftiger Wind, und man spürte die feine Gischt auf dem Pooldeck. Leere Gläser musste man festhalten, damit sie nicht weggeblasen wurden. Auch der Balkon war nass und klebrig vom hochgespritzten Salzwasser.