Mittelmeer Kanaren Kreuzfahrt

25.10.2025

Seetag

Der Tag begann mit einem Kaviarfrühstück im Atlantik. Die ansonsten gediegene Atmosphäre konnte jedoch nicht vollständig überzeugen, da der Buffetbereich für die Größe des Raumes zu klein bemessen war und es dadurch zu Gedränge kam.

Kaviar Frühstück
Kaviar Frühstück

Den Vormittag verbrachten wir mit einem ausgedehnten Rundgang über das Schiff. Besonders die gelungene Architektur des neu gestalteten Pooldecks überzeugte uns auf Anhieb. Auffallend war, dass es trotz der höheren Passagierzahlen ausreichend freie Liegen gab. Im Inneren boten die Decks 4 und 5 zahlreiche geschmackvoll gestaltete Sitzecken sowie kleine Bars, die zum Verweilen einluden.

Am Bug auf Deck 5<em>Atlantik Bar</em>
Am Bug auf Deck 5Atlantik Bar

Wir kamen mit einem Paar aus Uslar an der Weser ins Gespräch – ein Ort, den wir vor einigen Monaten auf unserer Tour über den Weserradweg passiert hatten. Ja, die Welt ist klein.

Die Sonne strahlte bei angenehmen Temperaturen, leichtem Wind und spiegelglatter See. Ja, so ein Seetag hat wirklich etwas Besonderes.

Zum Mittagessen kehrten wir im Sur la Mer ein: Zwiebelsuppe, Coq au Vin mit Trüffelkartoffelpüree und eine Schokoladenmousse, begleitet von einem Glas Wein. Alles in entspannter Atmosphäre mit Service am Platz. Eine klare Empfehlung!

Lecker Essen ...... im <em>Sur Mer</em> Bistro
Lecker Essen ...... im Sur Mer Bistro

Am Nachmittag meldete sich der Kapitän mit einer wichtigen Durchsage: Aufgrund eines Lotsenstreiks kann der Hafen von Lissabon nicht wie geplant angelaufen werden. Stattdessen steuert das Schiff zurück nach Málaga. Wir waren etwas enttäuscht, denn Lissabon zählte für uns zu den Höhepunkten der Reise, und wir hatten bereits einiges für diesen Tag geplant.

Entspannung auf ...... dem Balkon
Entspannung auf ...... dem Balkon

Wir verbrachten einige Zeit entspannt auf dem Balkon und informierten uns über den neuen Zielhafen, der sich bei näherer Betrachtung ebenfalls recht ansprechend las. Man muss das Beste daraus machen.

Das Traumwetter lud zu einem kurzen Sprung in den recht erfrischenden großen Pool ein. Auf der rechten Seite des Schiffes war stets die eher karge Küstenlinie des spanischen Festlands zu sehen. Trotz einiger Kinder an Bord empfanden wir es keineswegs als überfüllt.

spanische Küste
spanische Küste

Das 5-Gänge-Menü im Atlantik überzeugte am Abend mit hervorragender Küche, stilvollem Ambiente und ausgesprochen freundlichem Service.

Im Theater stellte sich der Kapitän und seine leitende Offiziere vor. Da das Essen sich doch hingezogen hat, wir waren etwas spät dran und haben nur noch einen Stehplatz bekommen.

Das Highlight des Abends war der Sing-Along bei der Augora Bar. Die beiden Brüder Mitchy und André sorgten mit ihrer mitreißenden Art für beste Stimmung. An Deck war es inzwischen frisch geworden, dass ein Fleece empfehlenswert war.

Nach der musikalischen Anstrengung meldete sich noch der kleine Hunger, den wir mit Currywurst und Pommes im Bistro stillten – ebenfalls sehr fein.

Vor dem Schlafengehen genossen wir vom Balkon aus den Blick auf die Lichter Afrikas.