Mittelmeer Kanaren Kreuzfahrt
31.10.2025
Santa Cruz (Teneriffa)
Wir frühstückten entspannt im Harbour Market. Die von der Morgensonne angestrahlte Stadt bot dafür eine perfekte Kulisse, und es versprach erneut ein sonniger Tag zu werden.
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| Blick vom Pooldeck | Yachthafen |
Es war Wechseltag, und am Pier herrschte entsprechendes Gewusel. Der Fußweg in die Stadt war nicht zu verfehlen, denn man musste lediglich der blauen Linie auf dem Boden folgen. Nach etwa 800 Metern erreichten wir das Zentrum.
Unser Ziel war der Intercambiador, der zentrale Busbahnhof, von wo aus wir mit der Straßenbahnlinie 1 nach La Laguna, der ehemaligen Inselhauptstadt, fahren wollten. Die Tickets (einfache Fahrt: 1,35 €/P) konnten auch ohne Spanischkenntnisse bequem am Automaten gezogen und im Fahrzeug einzeln entwertet werden. Für die rund 12 km lange Strecke war das ein sehr fairer Preis.
Die Fahrt führte durch durchgehend bebautes Gebiet, das keinen besonders ansprechenden Eindruck machte, den Hang hinauf Richtung Inselmitte. Nach etwa 40 Minuten erreichten wir die Endstation La Trinidad, von wo aus es nicht mehr weit bis ins Zentrum war.
Den relativ hohen Eintrittspreis für die Kathedrale scheuten wir und schlenderten stattdessen durch die hübschen Gassen der Altstadt. Zahlreiche kleine Geschäfte luden zum Stöbern ein. Am Ende der Fußgängerzone besichtigten wir die Iglesia de la Concepción (2 € pro Person).
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| Kathedrahle | Iglesia de la Concepción | auf dem Turm |
Vom Turm aus hatte man einen schönen Blick über die Dächer der Stadt und konnte das Glockenspiel aus nächster Nähe erleben. In der Ferne war der Tower des Flughafens zu erkennen. Inzwischen hatte es sich etwas zugezogen, und es war relativ kühl geworden.
Eigentlich wollten wir noch einkehren, fanden jedoch nichts wirklich Ansprechendes, sodass wir uns schließlich auf den Rückweg machten. Beinahe wären wir aufgrund des sanften Ruckelns der Straßenbahn eingenickt.
Fazit: Der Ausflug ist für den Preis ganz nett, aber kein absolutes Highlight. Die Aufnahme in das UNESCO-Weltkulturerbe empfanden wir als etwas übertrieben.
Zurück in Santa Cruz marschierten wir in Richtung Palmetum (6 € pro Person), einem weitläufigen Palmengarten. Der Weg führte am Opernhaus vorbei, dessen eigenwillige Architektur uns an seinen großen Bruder in Sydney erinnerte.
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| Opernhaus |
Die große Poolanlage des angrenzenden Riu Hotels wirkte mit zu viel Beton und zu wenig Grün wenig einladend. Da es bereits spät in der Saison war, herrschte insgesamt nicht viel Betrieb.
Ein wunderschöner Rundweg führte durch die sehr gepflegte Anlage. Die Palmen aus aller Welt waren nach Regionen geordnet. Zwischendurch eröffneten kleine Aussichtsbalkone immer wieder schöne Blicke auf das tiefblaue Meer. Zum perfekten Zeitpunkt kam die Sonne heraus und setzte die Pflanzenpracht ins ideale Licht.
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| Palmen ... | ... und Meer ... |
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| ... im Palmentum ... | ... mit Blick auf die Stadt |
In starkem Kontrast zu all der üppigen Natur stand die umliegende Stadt mit ihren Hochhäusern, zweispurigen Ausfallstraßen, Parkplätzen sowie der Raffinerie. Zum Abschluss gönnten wir uns am Kiosk ein kühles Bier – natürlich umrahmt von Palmen.
Fazit: Dieser botanische Garten ist auf jeden Fall einen Besuch wert.
Zurück auf dem Schiff chillten wir an Deck und beobachteten den Abschluss des Tankvorgangs.
Das Schiff legte erst spät um 22:30 Uhr ab, was wir nutzten, um das eindrucksvolle Einsetzen der blauen Stunde über Santa Cruz bei einem Drink an der Agora Bar auf uns wirken zu lassen. Es war angenehm warm.
Das Highlight des Abends waren die Cocktails in der gediegenen Captain’s Bar ganz vorne auf Deck 16. Diese exklusive Bar glänzt vor allem mit besonderen Cocktailkreationen der Barkeeper-Weltmeisterin Linh Nguyen, die stilvoll mit Nebeleffekten serviert wurden.
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| stilvolle Cocktails ... | ... in der Captain’s Bar |
- Zuletzt aktualisiert am Samstag, 03. Januar 2026 17:45














